Title:
Die Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen
Creator:
Morlok, Georg
Shelfmark:
1Ma 315
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1537772834592/109/
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Station Endersbach. 
Aus eingehender Bearbeitung gingen als solche Konkurrenzstrecken hervor die Linien: 
mit Richtung über: 
mit Länge: 
Steigung: 
Bauaufwand: 
1) Kannstatt—Fellbach—Waiblingen 
53 000 Fuss 
1:65 
I 99OOOO fl. 
2) Kannstatt—Schmiden—Waiblingen 
52 000 „ 
1:8o 
2O7OOOO „ 
3) Kannstatt—Münster—Hofen . . 
635OO „ 
1:145 
200 000 „ 
Nach gründlichen Berechnungen der Bau- und Betriebskosten und Vergleichung der Einzel 
strecken unter sich wurde die Linie 2 von der Königl. Eisenbahnverwaltung gewählt und in Vor 
schlag gebracht. 
Die weiteren Strecken gaben zu weiteren Zweifeln und zu Vergleichungen etwaiger 
Varianten keinen Anlass. Wie sie bearbeitet waren, wurden sie von der Königl. Eisenbahn 
kommission und von dem Ministerium gutgeheissen. Auf nicht unbeträchtlicher Höhe über dem 
Remsthal und über Waiblingen ausgehend, den Schüttelgraben, Kretten, Beibach u. s. w. über 
schreitend, fand die Remsbahn ihre Aufnahme in der Niederung des Remsthaies, und in letzterem 
ihre Fortsetzung nach Mögglingen, worauf sie die Höhe des »Blümle« mit i: ioo zu durchbrechen, 
mit 1:130 nach Aalen und Wasseralfingen abzusteigen hatte. 
Die Detailbearbeitung der Remsbahn und einer kurzen Verbindungslinie mit dem Hütten 
werk Wasseralfingen wurde übertragen an das 
1) Bauamt Waiblingen mit Bauinspektor Laissle, 
2) Bauamt Schorndorf mit Bauinspektor Mörike, 
3) Bauamt Gmünd mit Bauinspektor Neker, 
4) Bauamt Aalen mit Bauinspektor Hocheisen, 
5) Hochbauamt Waiblingen mit Bauinspektor Lang. 
Die Detailpläne und Voranschläge wurden in rascher Folge und kurzer Zeit fertiggestellt 
und die Bauarbeiten trotz andauernder Regenzeit so frühzeitig zur Vollendung gebracht, dass die 
Balm am 18. Juli 1861 in Betrieb gesetzt werden konnte. 
*3
        

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