Title:
Die Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen
Creator:
Morlok, Georg
Shelfmark:
1Ma 315
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1537772834592/216/
an der Ausführung und die Oberleitung der Abrechnung wurde hierauf dem Oberbaurat v. Schlier 
holz und dem Baurat Knoll übertragen. 
Ehe die Beschreibung dieser Bahn abgeschlossen wird, ist noch einiger Aenderungen an 
dem Mauerwerk zu erwähnen, welche die Eigentümlichkeit des Steinmaterials bedingten. 
Die Aushebungen der Einschnitte und Tunnels der Kinzigbahn ergaben viele mehr oder 
weniger unregelmässige Granitsteine. Um möglichst zu sparen, wurden dieselben für Hoch- und 
Kunstbauten verwendet. Zu haltbarer Beschaffenheit des Mauerwerks wurde dann besserer — nämlich 
Zementmörtel — verwendet und so die mangelnde Regelmässigkeit und Solidität der Bauten wieder 
gewonnen. 
An längeren, wichtigeren Bauobjekten sind hier zu verzeichnen: 
Kinzigbahn. 
Freudenstadt — Schiltach. 
Kinzigbahn. 
Einzelstrecken. 
Länge 
in 
Meter. 
Steigung 
im 
Maximum. 
Kurvenradien. 
Minimum. 
Geognostische 
Schi chtenlagen. 
Bemerkungen. 
Freudenstadt. 
Lossburg—Rodt 
5722 
1:150 
O 
O 
Oberer Buntsandstein (sog. 
Roth oder Lossburger Platten), 
darüber etwas Wellengebirge. 
Alpirsbach 
10476 
1:43 
350 
Mittlerer und unterer 
Buntsandstein, Rotliegendes, 
Granit; auf Station Alpirs 
bach Gneis-Einlagerung. 
Schiltach 
8627 
1: 45 
350 
Granit mit einzelnen 
porphyrischen Gängen. 
Gesamtlänge Freudenstadt—Schiltach = 24,825 Kilometer, wovon 6,150 Kilometer auf 
Grossh. badischem Gebiet liegen.
        

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