Full text: Die elektrischen Eisenbahnsignale mit besonderer Berücksichtigung der K. Württembergischen Staatseisenbahnen

  
  
  
  
  
WO 
70 Die elektrischen Signaleinrichtungen, 
für gewöhnlich an. die Feder II führt, ‚unterbrochen und über 
Körper hergestellt werden. Die Unterbrechung geschieht 
mittels der entsprechend eingerichteten Deblockierungstaste D 
an. dem Kontakt b, die neue Erdverbindung wird über‘ g 
und € mit der eben genannten Taste hergestellt. ‚Das nähere 
hierüber ergiebt sich aus: der nachfolgenden Beschreibung 
des: Stromlaufs. 
Um die Induktorkurbel nur in einer bestimmten Rich- 
tung drehen zu können, ist dieselbe mit‘ einer Sperrklinke 
versehen‘ worden, ‚welche‘ bei richtiger Drehuug über ‘die 
Zähne des Triebs gleitet, bei unrichtiger Drehung aber in 
die. Zähne einklinkt und die‘ Bewegung verhindert; diese 
Klinke ist wie der ganze Blockmechanismus verschlossen 
gehalten: 
b) Beider Instandhaltung der Blockapparate, 
welche übrigens Sache der Telegraphenwerkstätte in Stuttgart 
ist, kommt folgendes in Betracht. Vor allem ist auf die Rein- 
haltung der Kontakte zwischen dem Kontakthebel C und den 
Kontaktpunkten 2 und 3, sowie der Schleifkentakte des Magnet- 
induktors zu sehen; beim ‘Olen des Apparats müssen alle 
Kontaktflächen von Öl vollkommen frei bleiben. Die Regu- 
lierung der Auslösevorrichtung erfolgt mittels eines geschlitzten 
Messingstegs, welcher vor den Polschuhen des KElektro- 
magnets befestigt ist und die Bewegungen des Ankers be- 
grenzt. Der Steg ist zu verschieben, bis der Anker nach 
beiden Seiten mit gleichmässiger Kraft angezogen und abge- 
stossen wird. 
Der Anker muss das Abfallen und Aufsteigen des Kreis- 
segments Zahn um Zahn leicht zulassen; sollten mehrere 
Zähne bei einer Ankerbewegung übersprungen werden, so ist 
die richtige Einstellung des Ankers mittels des erwähnten 
Messingstegs vorzunehmen. 
c) Benützung der Einrichtung. 
Wenn ein Läutewerkszeichen gegeben‘ werden Soll, ‘so 
ist. die -Läutetaste so tief als: möglich ı niederzudrücken 
 
	        

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