Volltext : Chronik der Stadt Stuttgart

Stuttgarts  Anfänge  1229—1275.  3
dort  gestorben  sein  soll.  Nun  aber  zur  fortlaufenden  Jahresgeschichte. ­

1236  Nach  einem  kalten  Winter  heißer  Sommer,  reicher  Herbst,  aber
kein  Ausbund  von  Wein.
1237  Sommer  kalt  und  regnerisch,  wenig  Wein.
1241  ff.  Herren  von  Berg,  Dienstleute  der  Grafen  von  Wirtemberg  (s.  1291).
1243—45  Trocken,  viel  Wein.
1250  Nasses  Frühjahr,  regnerischer  Sommer,  wenig  Wein.
Nugger  von  Stuttgart,  Dienstmann  der  Grafen  von  Wirtemberg.
Das  Dominikanerinnenkloster  Sirnau  bei  Eßlingen  hat  2  Jauchert
Weinberge  bei  St.  im  Berg  Steinihus,  1265  auch  bei  Tunzhofen.
Der  Kleriker  Ulrich  (von  Wirtemberg?)  schenkt  dem  Benediktinerkloster ­
  Blaubeuren  Weinberge  in  Stutgarten.
1253  Heftige  Stürme,  wenig  und  saurer  Wein.
1254  Frost  am  25.  April,  wenig  und  saurer  Wein.
1255  4  Kalter  nasser  Winter,  wenig  und  saurer  Wein.
1256  Viel  und  guter  Wein.
1259  Viel  und  guter  Wein.  —  Graf  Ulrich  von  Wirtemberg  und
seine  Gemahlin  Mechthild  freien  das  Klarissenkloster  Pfullingen  von
Fronen  und  Steuern,  welche  es  wegen  der  ihm  von  Markgraf  Rudolf
von  Baden  geschenkten  Weinberge  in  St.  zu  leisten  hatte.
1260  Viel  und  guter  Wein.
1263  Graf  Ulrich  von  Wirtemberg  stellt  auf  der  Wizenburc  (Weißen-1
 ’  fmig)  eine  Urkunde  aus,  womit  er  den  Klosterfrauen  in  Sirnau  unfern
Eßlingen  ihre  Weinberge  bei  St.  von  Steuern  und  Abgaben  freit.
1266  Viel  und  guter  Wein.
1270  Viel  und  guter  Wein.
1271  Viel  und  guter  Wein;  der  Eimer  kostet  12  Groschen.
1272  Ungewöhnliche  Regenmengen,  Überschwemmungen.  Wenig  und
sehr  schlechter  Wein.
274  Viel  und  guter  Wein.  Der  Eimek  kostet  5  Schilling.
.275  Im  Konstanzer  Bistumsbuch  der  Besteuerung  der  Geistlichkeit  für
den  Papst  zu  einem  Kreuzzug  steht  der  Pfarrer  der  noch  vereinigten
Pfarrei  Altenburg-Stuttgart  im  Dekanat  Grunbach  mit  einem  Einkommen ­
  von  190.  Pfund  Pfennige  für  sich  und  86  Pfd.  für  die  Vikare
(1  Pfd.  —  20  Schilling  ä  12  Pfennig,  rund  20  —  25  Mark  unseres
Geldwerts).
Regensommer,  saurer  und  übelzeitiger  Wein;  der  Einier  10  Kreuzer
ij  4  Heller.  —  Der  Sohn  Ruggers  von  St.  verkauft  seine  Gilten  aus
            
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