Bestand, Zimmer⸗ und Dachkonstruktionen einschließlich
zchiften, hinzugekommen u. a.: Geschichtliches, Bauholz⸗
hunde, Gruͤndungen, Seuerpolizeiliches, Reißen der Klauen⸗
büge, Stoß⸗, Trag- und Gratstreben, nebst Bügen und
Zapfen, Ochsenaugen, Hexenschnitt, Mansarddachgratsparren
uswo. Zu dem Berechnen von Linien, Slächen, Körpern
lreten Bogenkonstruktionen usw. Die Berechnungen zu
gchiftungen sind derart erweitert, daß außer den Ver⸗
daltniszahlen der 1. Auflage unter Einführung der Methode
bder Proportionen
und Aufstellung so⸗
genannter „goldener
Regeln“ jede Dach⸗
ausmittelung, Schif⸗
tung usw. rechnerisch
ermittelt, bezw. da⸗
mit jede praktische
schiftung nachge⸗
pruͤft werden kann.
Auch der Abschnitt
über Treppen hat ei⸗
nige Erganzung er⸗
fahren. Leider sind
die feuerpolizeilichen
Angaben für Kamin⸗
derechnung, sowie
die Normalien
für Eigengewichte
der Materialien und
Konstruktionen und
der Nutzlasten durch
die neue württem⸗
bergische Bauord⸗
nung vom 1. Juli
1911 überholt. Die
lormalien dürften
edoch für den Zim⸗
mermann entbehrlich
sein, weil statische
Zerechnung doch
mehr Sache des Tech⸗
nikers ist. Des⸗
gleichen dürfte die
Zerechnung von Bo⸗
genkonstruktionen
ju weit gehen. Die
Zerechnung jeglicher
zchiftung ist wohl
iehr gut. Sie ist
sedoch namentlich
bezüglich der An⸗
vendung der Pro⸗
hortionen und der
goldenen Kegeln für
Zimmerleute zu hoch
gehalten. Kuch ist
die Methode nicht immer klar, bezw. ist nicht
immer das Nächstliegende benützt. Statt dessen wären
3. B. Angaben zur Vorbeugung und Bekämpfung des
hausschwamms willkommen gewesen. Auch ist der
Text manchmal umständlich und Wiederholungen sind nicht
jelten. Verschiedene Druckfehler und namentlich einige
sometrische Darstellungen sind irreführend. In ästheti—
cher Hinsicht sind unter anderem die Figuren gegen—
über der ersten Auflage nur zum Teil besser ge—
worden. Dessenungeachtet ist das Werk im ganzen
genommen einziq in seiner Art und eine beachtens—
verte Leistung des Verfassers. Es kann deshalb jedem
borwärtsstrebenden Simmermann und Baubeslisenen
wohl ewmpfohlen werden.
AI *411 g In den
d aurse für verstümmelte ae
—8 von der
Angehörige des Baugewerbes.
lelle fur Gewerde und handel unter Leuung der Bera—
iungsstelle für das Baugewerbe veranstaltet sind, wurden
bis Mitte Februar
insgesamt 188 In—⸗
validen unterrichtet.
Die jetzige Anzahl
der Kursteilnehmer
beträgt 50. Der
Erfolg der Uurse
ist daraus zu er⸗
sehen, daß bis jetzt
von der Kursleitung
ungefähr 80 Stellen
vermittelt worden
sind. Angebote von
Stellen aus dem
Baugewerbe und
verwandten Berufen
nimmt die Kurs—-leitung
zur Ver—
mittlung dankbar
entgegen. Dieselbe
läßt sich auch an⸗
gelegen sein, die
Bauhandwerker,
welche noch im
Beruf bleiben kön⸗
nen, auf die Mei⸗
sterprüfung vorzu⸗
bereiten. Für Un⸗
terkunft und Ver—
pflegung der aus
dem Miliitärdienst
entlassenen Inva⸗
liden sorgt ebenfalls
die Kaursleitung.
Unterrichtsgeld wird
nicht erhoben, auch
werden die Schreib⸗
und Zeichenmateria⸗
lien kostenlos zur
Verfügung gestellt.
Anmeldungen und
Anfragen sind zu
richten an die
Beratungsstelle für
das Baugewerbe,
Stuttgart, Kanzlei⸗
straße 26III.
Die Direktion der
K. Baugewerkschule
beabsichtigt, den in⸗
—— I ffolge Verwundung
oder Erkrankung aus dem heer entlassenen, beurlaubten
oder noch in ärztlicher Behandlung befindlichen früheren
5chülern der K. Baugewerkschule Gelegenheit zu geben,
hre Zeit nutzbringend zur Weiterbildung auf technischem
Hebiet, sowie zur Auffrischung des früher Gelernten zu
yerwenden. — Nähere Auskunft erteilt die Direktion der
AN. Baugewerkschule Stuttaart. Kanzleistr. )»)8
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Haustüre in Mergentheim.
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he rantw. Schriftl. Oberbaurat PaulSchmohl Dir. d. K. Baugewerkeschule, Vorst. d. Beratungsstellef. d. Baugewerbe; Verl.v. Wilh. Meyer⸗Ilschen;
Druck von Carl Grüninger, sämtl. in Stuttgart. — Für d. Bezieher d. Gewerbeblattes a. Württemb. unentgeltl. Im Buchhandel M. 3.50 jährl.
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