Full text: Geschichte der Stadt Stuttgart

«z- Geschichte der Stadt -S» 
Männer, Cisjtdenhmal in den Königs. Hnlagen; 1904: prinj Weimar-Denkmal, ürbanstandbild, 
Relenbergbrunnen, finan^ministerium, Domänen- und forstdirehtion, erbolungsbeim für Kinder, 
vorderer Ceil des Ratbaufes. 
Hucb einiger feste und andern öffentlichen Veranstaltungen darf gedacht werden. 3m Januar 
1896 wurde die feier der Erinnerung an die Gliederaufricbtung des Reichs vor 25 Jahren in 
erbebender Weise begangen. 3m Juni desselben Jahres gab die Einweihung des schönen Gewerbe- 
museums Hnlaft ju einer Landesausstellung für Elektrizität und Kunftgewerbe, die noch stärker 
besucht war als die von 1881 und einen Qeberfchuß der Einnahmen von 270000 Mark ergab. Vom 
1. bis 3. Huguft ebendesselben Jahres fand das V. Deutsche Sängerbundesfest, im Mai 1897 ein fünftes 
großes Mufikfeft, 1900 im Mai ein sechstes hier statt. Hm 1. Oktober 1899 wurde das Denkmal 
für Kaiser Wilhelm I. (von Chierscb und Rümann in München) feierlich enthüllt. Umfassendere 
Kunstausstellungen sahen die Jahre 1894, 96, 1900. Die Schützengilde beging das Jubelfest ihres 
400 jährigen Bestehens im Juni 1901. 
Zum Schluß feien von Codesfällen dieses Zeitraums, welche die Ceilnabme weiterer Kreise 
der Einwohnerschaft begleitete, außer den bereits erwähnten noch folgende genannt: 1892: Bau 
direktor v. Leins (s. u.). Julius Klaiber, Professor an der Cechnischen Hochschule; General 
v. Starkloff; Jmman. Scholl, langjähriger Stadtpfleger. 1893: p. v. Zech, Professor an der Cech 
nischen Hochschule; Kammersänger Schütky: Hd. Wagner, städtischer Garteninspektor: Staats 
minister v. Scbmid; Prälat v. Merz; Kirchenrat Zimmerte; Kirchenrat Wassermann. 1894: Graf 
v. Caubenbeim; Ludwig Pfau; Kommerzienrat Stälin (S. 72); Professor v. faißt. 1895: Rechts 
anwalt Lautenschlager (S. 72); Sigm. Schott 0. u.). 1896: Baudirektor v. Morlok; Bildhauer 
Curfeß; Präsident v. Silcher; Professor pruchner. 1897: Rud. v. Knosp (S. 68); Prof. J. 6. fiseber; 
Prälat v. Müller; Direktor O. v. fraas. 1898: Staatsminister v. Rieche (f. u.); Präsident 
v. Leibbrand; Staatsminister a. D. v. Renner. 1899: Hofbaudirektor v. 6gle; Kabinettchef 
v. Griesinger (s. u.); Rud. Probst, Rechtsanwalt, Parlamentarier; Dr. Otto Elben (f. u.); 
Kammerpräsident v. Hohl; Prof. W. Speidel; Oberstudienrat v. Dillmann. 1900: Galeriedirektor 
v. Rüstige; General v. Knorzer; Geh. Rat Cb. v. Köftlin (f. u.); Staatsminister v. Sarwey; Präsi 
dent Mar v. Planck; Direktor H. v. Wintterlin 0. u.); Direktor v. fifebbaeb; Prof. v. Hhles; 
Rechtsanwalt Kapp; Obermedijinalrat v. Sick (f. u.). 1901: Direktor v. fricker (f. u.); Ober- 
ftudienrat v. Oelschläger. 1902: Dr. Oskar v. Wächter (S. 72); Stadtarzt Dr. Knauß; Prälat 
v. Bilfinger, Oberhofprediger; Baudirektor v. Sauter; Eduard Elben; Direktor O. v. Klumpp; 
Oberregierungsrat v. Clausnijer; Brauereibefitzer 6. Wulle. 1903: Maler Peters; Verlagsbuch 
händler fr. Steinkopf; Juftijrat Ceipbeimer; Prälat v. Schwarzkopf, Oberbofprediger; Geh. 
Kommerzienrat Benger; Dr. K. v. Steiner; Dr. H. Scbäffle. 1904: Präsident Dr. med. v. Koch; 
Stadtdekan v. Braun; Robert Steidle; Professor K. Meitbrecht; Professor Siit; Baurat frey; 
Dr. Jul. Hoffmann; Prälat v. Burk; Eduard föbr. 
Während wir diesen geschichtlichen deberblich schließen, bereitet sich ein Ereignis vor, das 
der Entwicklung Stuttgarts völlig neue Richtungen und Ziele in Husficbt stellt: die Vereini 
gung Stuttgarts mit Cannstatt und seinen Dachbarorten zu einem unbegrenzter Husdebnung 
fähigen Groß-Stuttgart, dem wir zum Wachsen ein fröhliches Blühen und Gedeihen von 
Herzen wünschen. 
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