Full text: Die östlichen schwäbischen Landesteile (1)

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gemeind alß obgemelte 75 hofstatten (*)hierzu sein das Schertlisch 
oder Vohenstainisch und Pfefferisch schlössel nit verbunden, allein 
waß sy auß guetem willen thun) die weeg und steeg solcher ge- 
stalt underhalten, das ein jeder handlen und wandlen kan. 
Zum sibenden soll Michel Dollmann, Cartheyserischer”®) un- 
derthan, den weeg durch seinen hof und garten geben biß an 
Peter Schmidts hof, auch uff die gemaine gassen hinauß. 
Zum achten Jerg Brenners sein hauß lehen soll den weeg 
durch seinen garten von unden biß oben hinauß uff den gemainen 
10 weeg geben. 
Zum neunten Peter Lechner, müller, soll den weeg von seiner 
mühl biß in das Vohenstainische schlössel geben. 
Zum zehenten solle juncker Vohenstain wie von alters hero 
den weeg durch seinen außern hof ufs feld hinaus geben. 
Zum ailften ist Hanß Sigel, Carthewserischer underthan, den 
gemainen weeg durch sein inwendt zwischen dem hof und wißen 
hinauf zu geben schuldig. 
Zum zwelften solle Balthas Gloming, Kapfenburgischer under- 
than, ebenmessig schuldig sein den gemainen weeg von Hanß 
20 Sigel an bis zum wirthshauß zu geben. 
Zum dreyzehenden solle Hanß Gall, Nördlingisch, den weeg 
vom gemainen weeg an durch sein inwendt zu dem brunnen geben 
und habe daß niemand zu wöhren. 
Zum vierzehenden soll Jerg Heinrich den gemeinen weg 
25 durch sein inwendt biß in die Vohenstainische paindt geben. 
Zum fünfzehenden gibt junker Vohenstain den weeg durch 
die paindt durchauß, Carl Hainrich aber gibt den gemeinen weg 
zwischen sainen beeden gärten biß uff die gemaine gassen. 
Zum sechzehenden Hanß Müller und Caspar Schmidt geben 
80 den gemeinen weeg durch ihre zwey hofstatten ganz hinauß. 
Zum sibenzehenden, Michael Schneider, Wallerstainischer 
underthan, gibt den weeg durch seine wiß flecken an den egerten 
biß an den gemainen weeg. 
Zum achzehenden hat herr Bernhard Müller von alters hero 
35 auß bewilligung einer gemain macht gehabt, einen. brunnen von 
früemeß gärten über den gemainen weeg in seinen garten und 
hof füeren zu lassen, aber daß wasser hat er wider durch die 
maur uff die gassen in einen gemainen trog müessen laufen lassen, 
*) Hierzu — thun ist am Rand beigefügt. 
?) Das heisst des Karthäuser Klosters Christgarten.
	        

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