Full text: Augsburg, Bd. 8 (1928 / 33)

1549 
873 
ritten 2 spannische Hern in schwartz sammetin rücken, nach disen hat 
ainer ainen sahnen gefiert, und send darauf gefolgt 200 hispannische 
Haggenschützen in gelben spannischen leibröcken und zum Herrn Anthoni 
Fugger in das ander Haus eingeritten ob dem Weinmarckt-?. 
z [161a] Wie der printz in die kirchen herabritt 
Item auf den 24. tag februarii dis 1549. jars an s. Matheistag 
ist der gemelt b könig und printz aus Hispannien mit seinen Hern herab 
in den Thumb geritten, da hat der bischof von Augspurg das ampt 
und des Printzen cantareio gesungen, und nach dem euangelio hat 
io ain barfüssermünich in hispannischer sprach geprediget. 
Und nach volgendema ambt ist der printz mit dem cardinal und 
bischof von Augspurg« auf die Pfaltz gangen, da hat im der bischof 
ain köstlich pancket und den Printzen zü gast gehalten, nach dem essen 
hat der cardinal dem Printzen ainen köstlichen schreibtisch und 2 schöne 
15 bücher, darinnen viler teutscher fürsten, Herrn und vom adel Wappen 
gemahlet, verehrtk. diser tisch und die 2 bücher send auf 2000 fl ge- 
schetzt worden«. Hörtzog Moritz von Sachsen und der cardinal von 
Trient send auch bei diser malzeit gewesen^. 
[161b] Wie der printz hinweck zoch 
2v Item auf den 25. tag februariin, der war an ainem montag, ist 
der printz mit all seinem volck widerumb von Augspurg und in das 
Niderlandt gezogen?. 
a) und ji-inbt zum Herrn A. F. in das ander Haus eingeritten auf dem SB-, 26. b) In disem 
1549. toi an fant M. tag, da ist der hochgemelt, 28. o> canierei, 26. 6) vollendiem, 26. 
«> „von Augspurg" ergänzt aus 28. f) schreibtisch etc. sgeschenckts, darinnen Dil teutscher 
fürsten, Herren und vom adel Wappen gemalet, 26. g) „worden" fehlt 26. d> Statt 
„februarii" steht in den Handschriften versehentlich malt. i) der war an ainem montag, 
daran ist der printz mit allem seinem volck widerumb von Augspurg In das Niedcrlandt ge 
zogen, 26. 
1. Vgl. Mails Chron. A S. 108 ff und S. 109, Anm. 2. — Der Kurfürst Moritz 
und der Kardinal von Trient hatten den Prinzen nach Augsburg geleitet. — Siehe 
zu diesem Aufenthalt Philipps in Augsburg Gasser c. 1854, Stetten, S. 455. 
2. Vgl. Mairs Chron. A S. 111, 4,11. 
3. Ebenda S. 111, 20. —Die Reise Philipps ging über Zusmarshausen; im 
weiteren Verlauf derselben Eßlingen, Heidelberg, Luxemburg und Namur berührend, 
kam er am 1. April bei seinem Vater in Brüssel an. Eine Beschreibung des heim 
kehrenden Zuges bei Dreytwein, S. 49.
	        

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