Volltext : Augsburg, Bd. 9 (1929 / 34)

Die  Aufrichtung  des  Augsburger  Zunstregiments

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7)  Von  schencken  oder  saltzfertigern*:  Sehbot  Menchinger,
Hainrich  Waltkircher 2 .
8)  Von  decken:  Hainrich  Burtenbach^,  Jacob  Tellier  4 .
9)  Von  metzgern:  Hanns  Erlmger,  Conrat  Lorentz°.
2  10)  Von  brewen:  Sighart  Schreyber 6 ,  Hanns  Dieterich.
11)  Von  gwandschneidern:  Hainrich  Honerer»,  Hanns  Magk.d
[58a]  12)  Von  lodern:  Conrat  Straßgut.
13)  Von  huckern:  Hainrich  Straßmair 7 .
14)  Von  schmiden^:  maister  Hans  Kesselschmidt.
io  15)  Von  zimerleiten:  Hanns  Bischofsmiller 9 .
16)  Von  schefflern^:  Hainrich  Drechsel,  Conrat  Stumpf 44 .
17)  Von  lederern 42 :  Conrat  Haug,  Jörig  Kissinger.
18)  Von  fischern:  Marquart  Kobolt° 42 .

»>  Haferer  o.  d)  Seisried  Mack  c.  c)  Conrat  Riethaufer  c.

1.  S.  zu  dieser  Zunft  D  irr,  l.  c.,  S.  176,178.  Nach  Dirr  wäre  der  Zusammen,
schluß  der  Weinschenken  und  der  Salzfertiger  im  Jahre  1397  erfolgt.
2.  Auch  hier  sind  die  Namen  vielleicht  umzustellen.  Zunftmeister  war  nach  den
Zunftbriefen  Heinrich  Walkircher  <Seibolt,  Seibot,  Sibot  Siben)  Menchinger;
er  wurde  Bürgermeister  1370  und  leistete  werwolle  Dienste  als  Gesanter.
3.  S.  oben  S.  146,22  u.  Anm.  3.
4.  Ein  C.  Tellier  von  den  „Becken"  wird  als  einer  der  Hauptleute  beim
Zwingenberger  Zug  genannt.
b.  Nach  den  Unterschriften  unter  den  Zunstbriefen  wären  auch  hier  die  beiden
Namen  zu  vertauschen.
6.  Er  ließ  sich  im  Jahre  1370  als  Gesanter  bei  Berechnung  seiner  Auslagen
einen  Betrug  zum  Schaden  des  Rates  zu  Schulden  kommen,  infolgedessen  er  von
der  Stadt  geächtet  wurde.  Sein  Vetter,  der  Schuster  Sighart  <s.  oben  S.  178,2
u.  Anm.  2),  der  sich,  dem  strengen  Verbot  entgegen,  seiner  annahm,  erlitt  dasselbe
Geschick.
7.  Vielleicht  jener  „erbare  Mann"  Straußmair,  der  am  25.April  1370
„zu  Unser  Frawen  in  der  kirchen,  do  er  meß  hört,  eins  glichen  tods"  starb.  Wahra  us
S.  222,  9.
8.  S.  zu  dieser  Zunft  Dirr,  I.  c.,  S.  175.
9.  Er  hieß  Heinrich  Müller.—  Die  Bischofsmühle  war  die  jetzige  Belzmühle
(hinter  der  Metzg,  C186).
10.  Zu  ihnen  gehörten  die  Drechsler,  die  Wagner  und  andere  Holzarbeiter.
11.  Da  die  Schäffler  zu  den  Zünften  gehörten,  die  nur  ihren  Zunftmeister  in  den
Rat  senden  dursten,  wird  der  zweite  Name  „Konrad  Stumpf"  zu  streichen  sein.
12.  In  der  Zunft  der  Lederer  waren  die  Rot-  und  Weißgerber  sowie  die  Pergamenter
  die  wichtigsten  Handwerke.  D  irr  S.  175.
13.  Dieser  Name  wird  unrichtig  sein.  Als  Zunftmeister  der  Fischer  nennen  die
beiden  Zunftbriefe  einen  Sägmüller  Konrad,  als  dessen  Familiennamen  Jäger  an
anderer  Stelle  „Riethaufer"  nennt.  —  Zur  Fischerzunft  siehe  Wiedemann  in
der  ZSN.,  Bd.  XU,  S.  27  ff.
            
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