Full text: Augsburg, Bd. 9 (1929 / 34)

Einleitung 
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Vorrede. Bl. 7 Titelbild zunr ersten Teil. Zwei kriegerisch gerüstete 
Weber, in der einen Hand einen Spieß haltend, die andere auf einen 
Schild legend, der auf den Leichen von vier in der Lechfeldschlacht 
(955) getöteten, auf dem Boden liegenden Ungarn aufgestützt ist. 
Bl. 8» Anfang des ersten Teils der Chronik in lateinischer, sehr regel 
mäßiger Schrift von der Hand eines für die Jägerschen Prachtwerke 
arbeitenden Kunstschreibers. Dieser Bl. 62 endende Teil ist Bl. 54 
und 55» mit einer farbigen Abbildung des alten „8igilhim Civium 
Augustensium“ und den Wappen der „Herren" geschmückt, die der 
„Zunfft freyhait Briefs" von 1368 unterzeichnet haben. Nach einem 
leeren Blatt auf Bl. 63» das Titelbild des zweiten Teiles: ein Weber 
in Kriegsrüstung, rot und gelb gekleidet, die rotgelbe Webersahne 
schwingend; unten auf dem einen Fuß die Buchstaben I. P., am 
andern ein A. (Jörg Preu Augustanus?). Der Text beginnt Bl. 64a 
und endet Bl. 152» mit der Jahreszahl 1545, worauf eine Anzahl 
für eine Fortsetzung bestimmter Blätter folgt, deren Seiten mit den 
Jahreszahlen 1546 bis 1663 überschrieben, aber sonst leer sind. Bl. 206 
(alter Numerierung) Titelbild zum dritten Teil: ein schönes Weber 
wappen auf drei erschlagenen Ungarn liegend. Darüber ein gemaltes 
Band mit der Inschrift: „Hie nachvolgendt die Burgermaister der 
erberen zunfft von webern, so sy Seydt anfangs der zunfften gehapt 
haben." Es sind nach der Aufstellung Jägers fünf. Jedem sind zwei 
Seiten zugewiesen, auf deren einer sein Name, in ein Band ge 
schrieben, nebst dem ersten Amtsjahr angegeben wird, während die 
zweite sein farbiges „Conterfett" in ganzer Figur mit beigefügten 
biographischen Notizen zeigt, die wieder von Jäger selbst geschrieben 
sind. Dieser Teil der Chronik schließt mit Bl. 211», dem noch zwölf 
numerierte, aber unbeschriebene Blätter folgen. Jäger sah den Text 
des fertigen Buches mit der Feder in der Hand durch, nahm aber, 
um das schöne Schriftbild nicht zu stören, nur ganz wenige und 
geringfügige Korrekturen vor, obwohl sehr vieles verbesserungs 
bedürftig gewesen wäre. 
Weberchronik- Bruchstück--b. 
Cgm. 2725 der bayerischen Staatsbibliothek in München, Fol., 
50 lose, von Jägers Kunstschreiber in lateinischer Schrift geschriebene 
Blätter, welche den ersten Hauptteil der Weberchronik enthalten.
	        

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