Volltext: Augsburg, Bd. 9 (1929 / 34)

Vorred

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hundert!  vnnd  Glich  jar  bapir  zugelegt  wordenn  ist,  domit  die  ordnung,
  wie  sy  in  disem  buch  angefangen,  ausgesieret  werbt,  also  das
es  inn  ainem  stettenn  prauch  gehaltenn  verdt,  nämlich  wann  die  zeyt
der  wählt  inn  diser  Statt  Augspurg  altem,  zunfftlichen  geprauch  nach
5  virgett,  das  alsdann  new  vnnd  altt  zunftmaister,  die  zwenn  Rathgebenn
  sampt  dem  Richter  vnnd  volgens  die  vberigen  acht  zwelffer
hernach  gesetztt  werden  sollen,  innmasenn,  als  es  jetztt  vonn  ansanng
der  zunfsten  bis  aufs  dise  zeytt  ausgefiertt  wordenn  ist.  zudem  soll
auch,  was  wichtigs  im  Rath  alhie,  auch  was  [6  b]  bey  ainer  Zunfft  sich
i»  zutregtt,  Gkent  vnnd  beschlosenn  wirdtt,  durch  die  Herren  zunfftmaister
  jedes  jars  angefangner  ordnung  nach  darein  verzaichnet  vnd
beschryben  werden  soll,»  darmit  alle  fach  inn  künsftig  Zeytt  nicht  verfallenn
  vnnd  die  zunfsten  sampt  vnserer  zunfft  gepreuch  vnnd  ordnung ­
  bester  bas  mit  nutz,  fridtt,  Lieb  vnnd  Genn  inn  irem  wesenn
beleibenn  mögenn.  das  dritt  taill  dises  Puchs  ist  gerichtet!  aufs  die
Herren  Burgermaister,  das  die,  so  vill  derenn  aus  der  Gberenn  zunfft
vonn  weberen  zu  Burgermaistern  Gwelett,  darein  beschribenn  vnnd
ire  Personen  vnd  wapen  conterfectisch  gemacht!,  auch  sampt  den
namen  vnd  jartzal  laudt  angefangner  ordnung  in  künsftig  Zeit!  nach-2o
  ainander  gemacht  werden  sollen,  welchem  dan  sein  mas  mit  bapir
zugelegt!  worden  ist,  domit  solche  ordnung  stattlich  gehalten  werden
mag,  des  alles  zu  lob,  G  vnd  nutz  gemainer  Zunfft  raichett  vnnd
gedeihet!  vnd  auch  dises  Puch  darvmbe  gemachet  worden  ist.  der
allmechtig,  Ewig,  giettig  gott  welle  allen  vnd  jeden  guthertzigen,
rs  so  die  Bürgerliche  vnnd  zunsftliche  Regierung  von  gantzen  hertzen
lieben,  zu  der  himelischen  freydt  vnd  Regierung  verholfen  sein  [welle],  d
amenn!

I.  Teil
[8a]  Wiewol  ich-  aus  lieb  und  freundtschaftlicher-»  naigung,  so  ich  zu
so  den  erbern  zünften  trage,  feer  großen  lust  hette,  dis  mein  fürgenomen
werck,  so  der  erberen  zunst  von  Webern  zu  lob  und  ehren  dienen  und
raichen  soll,  etwas  weiters  und  diefers  im  ansang  zu  erholten«:  dieweil
und  aber  alle  gar  uralte  antiquiteten  und  geschichten  diser  des  Hailigen
reichs  statt  Augspurg  das  erber  handwerck  von  Webern  in  allen  stücken

a)  „soll"  als  Wiederholung  wäre  zu  streichen.  d)  Ebenso  „welle".  o)  Der  ganze
Absatz  in  d  durchstrichen.  <!)  sreuntlicher.  e>  Hdschr.:  „zu  erhallen  Vorhabens  were".
	        
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