Title:
Praktischer Unterricht in der Feuerwerkerkunst für Dilettanten und angehende Feuerwerker oder Vollständige Anweisung alle Arten von Land-, Wasser- und Luftfeuerwerken, sowie auch Feuerwerke zu Luftballons, auf Theatern und zu Kriegsbedürfnissen zu verfertigen, aufzustellen und abzubrennen
Creator:
Ruggieri, Claude-Fortuné Hartmann, Friedrich J.
Shelfmark:
1B 263
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1549874762050/8/
IV 
einer Branche, wo von den innern Eigenschaften der 
Körper alles abhangt, gar nichts zu leisten ist, und 
der Arbeiter außerdem noch sich selbst und seine Umge 
bungen sehr gefährdet. Die zweite Abtheilung enthält 
die Bereitungsmanier aller Arten von Land-, Luft- und 
Wasserfeuerwerken, und zerfällt nach diesen drei Arten 
in drei Abschnitte, von denen der erste die Land-, der 
zweite die Luft-, der dritte die Wasserfeuerwerke be 
trachtet. Die dritte Abtheilung hat die Feuerwerke zum 
Gegenstände, welche an Luftballons angebracht werden 
können. Die vierte Abtheilung enthält Alles, was der 
Feuerwerker für das Theater zu wissen nöthig hat; die 
fünfte Abtheilung endlich enthält die Kriegsfeuer. Diese 
letzte Abtheilung besteht jedoch nur aus einigen weni 
gen Bemerkungen, weil es nicht der Zweck des vor 
liegenden Werkes ist, Artilleristen zu bilden. 
Angehängt ist dem Werke einmal ein Wör 
terbuch mit den Erklärungen der nicht Jedermann 
verständlichen Kunstausdrücke aus verschiedenen Wissen 
schaften, und dann eine detaillirte Beschreibung mehrerer 
wirklich ausgeführten Feuerwerke. Letztere wird ange 
henden Feuerwerkern vorzüglich willkommen sein, weil 
sie daraus ersehen, wie man seine Stücke aufzustellen 
und welche Vorsichten man dabei anzuwenden hat, 
wenn sie ihren vollen Effect haben sollen. Uebrigens 
sind in dem Werke, wo es ohne Dunkelheit und allzu 
große Weitläufigkeit geschehen konnte, alle zu entfernt 
liegenden Kunstausdrücke vermieden, um nicht bloß aus 
übenden Feuerwerkern verständlich zu sein, sondern auch 
solchen, die sich bloß ihres Vergnügens halber mit 
einer so angenehmen Unterhaltung beschäftigen und also 
'bloße Liebhaber der Feuerwerkerei sind. In Werken 
für das große Publikum, dächte ich, sollte es immer 
so sein ?-
        

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