Nr. 41
Neubauten und Concurrenzen.
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und den zweiten Preis von 800 fl. dem Werke des k. Oberingenieurs
Virgil Nagy zugesprochen, Der dritte Preis wurde nicht ausgefolgt.
Bégabrücken in Gross-Becskerek. Zu der Concurrenz für die
Gross-Becskereker Bégabriicken liefen drei Pline mit folgenden
Mottos ein: »Halad4s«, »Millennium« und »Crescit sub pondere
palma«, Die aus den Herren konigl. Oberingenieur Béla Buday, konigl.
Ingenieur Ludwig Goszleth und städt. Ingenieur Fulius Weisz bestehende
Jury sprach den ersten Preis dem Werke »Crescit etc.« der Budapester
Ingenieure Æornmel Zelovich und. Mano Ungar zu. Den zweiten
Preis erhielt das Werk »Millennium«, welches durch die Schlick'sche
Fabrik im Vereine mit der Budapester Firma Kemeny, Veró d Co.
verfasst wurde.
In dem Wettbewerb um Entwürfe für Einfamilienhäuser der
neuen Villencolonie Pasing bei München, der von 130 Architekten
mit etwa 500 Entwürfen beschickt wurde, wurden 48 Entwürfe mit
eisen bedacht, 38 zum Ankauf empfohlen und 46 durch eine
le Erwähnung ausgezeichnet. Preise erhielten, zum Theil mehrrschiedene
Entwürfe, die Herren Zudwig Stadler, Richard
Schlüter und Oskar Deslisle in Berlin, Meier und Werle in Charlotten-
burg, Konig, Soldner, G. Steinlein, Rich. Senf, Henry Helbig und E.
g
Zaiger in München, Max Zöllner in Plauen und Herm. Gocrke in
)iisseldorf,
Erweiterung des Rathhauses in Gôrlitz. Das Preisgericht hat
; igelaufenen Entwürfen zuerkannt: den ersten Preis von
n Architekten Schauppmeyer & Helbig in Bonn, den zweiten
0 Mark den Architekten Reinhardt und Sissenguih in
;, den dritten Preis von 1500 Mark dem Bauinspector
irichsberg und Architekten Kröger in Wilmersdorf.
twurf des Architekten Heinrich Hilk in Berlin ist zum Ankauf
mpfohlen worden,
I
ihmeshalle mit Kaiser Friedrich-Museum in Górlitz Das
cht hat von den 47 eingegangenen Entwürfen zuerkannt: den
ersten Preis von 3000 Mk, dem Architekten Hugo Behr in Höxter a. W.,
den zweiten Preis von 1500 Mk. Herrn Erdmann Hartig, Director
der Kunstgewerbeschule in Barmen, die beiden dritten Preise von je
750 Mk. den Architekten Zz/ix Jahrmarkt in Leipzig und Æ Berger
in Berlin. Zum Ankauf wurde empfohlen der Entwurf des Architekten
K. Winter in Strassburg. i. E,
Kaiser Friedrich-Denkmal in Hagen. Von 16 eingelaufenen Entwürfen
wurden die der Herren Zaumóach, Künne und Emil Cauer in
Berlin, Gôrling in Friedrichshagen und Steffen in Gemeinschaft mit
Geiling in Düsseldorf mit je 400 Mark ausgezeichnet,
Kreishaus in Herford. Durch Entscheidung des Preisgerichtes
erhielt den ersten Preis Architekt Beck in Darmstadt; einen zweiten
Preis Architekt ZZoeesszger in Frankfurt a. M ; ebenfalls einen zweiten
Preis erhielten die Architekten Zraz£s£&y und Renges in Kôln. Die
Entwürfe mit den Kennworten »Sommernachtstraum« und »Form und
Farbe« wurden zum Ankauf empfohlen.
Stadtgarten-Restauration in Gelsenkirchen. Unter 50 eingelaufenen
Entwürfen wurde der erste Preis dem Entwurf »Gut und
billig« des Herrn Architekten Ph, Bachmann in Hannover, der zweite
Preis dem Entwurf »Centralbuffet« der Herren Brantzky & Remges in
Köln und der dritte Preis dem Entwurf »Fix« der Herren Schmidtmann
& Klemp in Dortmund zuerkannt, Zum Ankauf wurden empfohlen
die Entwürfe : »Vorwärts«, »Saure Wochen, frohe Feste I« und »900000«.
Zu dem Wettbewerb um Entwürfe für eine Spar- und Leihcasse
in Rendsburg sind rechtzeitig 31 Entwürfe eingelaufen. Der
e Preis konnte nicht zuerkannt werden; die für Preise ausgesetzte
Summe von 2000 Mark wurde in vier Preise von 700, 600, 400 und
300 Mark zerlegt und in dieser Reihenfolge an die Entwürfe: »Quod-
| libet« des Herrn Al. Winkler in Altona, »an de Waterkant« der
Herren Æ7ingenberg & Weber in Oldenburg und Bremen, »5%<« des
Herrn Æ Müller in Berlin und »bona fides« des Herrn Paul Dressler
in Dresden verliehen.
BAUTECHNISCHE NEUHEITEN UND PATENTE.
Fensterzuschlaghinderer mit einem beim Oeffnen
des Fensters in die Spalte zwischen Fensterrahmen und
Fenstergewände einspringenden
federnden Riegel von G. Chrzstiant
in Berlin. Das Neue an
diesem Fensterzuschlaghinderer
ist ein Vorreiber Z, der in vorgelegtem
Zustand (siehe Figur)
ein Weiteróffnen des Fensters
verhindert und in ausgehobener
Lage ein gánzliches Oeffnen des
letzteren gestattet.
Stossfugendichtung bei Cementdachplatten von
A. Weil in Steinheim i. W. Die abgestumpften Ecken der
Cementdachplatten sind zahnartig abvesetzt,
und die Seitenflichen der so x
rebildeten ineinander. greifenden zahn- / 7
1 \
sprünge liegen in der Rich-
eskanten der Cementdachdass
beim Verschieben der
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ten. S SO { ^N |
Cementdachplatten in der parallelen oder
erticalen Diagonalrichtung die Stossuge
durch zwei oder mehrere Flächengedichtet
wird.
Gasbadeofen von F. Houben in Aachen. Zur Erzeuung
einer wirksameren Heizflamme behufs Erhóhung des
Zuges ist in die Wasserleitung
einStrahlapparat
a eingeschaltet, durch
welchen Pressluft erzeugt
wird, die in der
Glocke c aufgefangen
und mittelst des Rohres
d im Gemisch mit dem
Gase dem Bunsenbrenner
/ zugeführt
werden kann. Die
Glocke c taucht so' weit
in ein Ueberlaufgefäss à
ein, dass ein vorzeitiges
Entweichen der Pressluft
verhindert wird.
- A s | - f 3
c fox s
Thürverschluss mit Vorrichtung, um das Abziehen
des Schlüssels bei geôffneter Thür zu verhindern,
von O. Henn in Würzburg. Der in der nach
der Thürachse hin zurückgeschobenen Stellung den Verschluss
bewirkende Riegel 4 legt sich bei geóffneter Thür
mit seinem Fusse g gegen eine in der Thürdrehachse
angebrachte Wulst 2, so dass er weder vor-, noch rück-
würts geschoben werden kann. Der Schlüssel c kann nur
dann abgezogen werden, wenn die Thür geschlossen und
der Riegelfuss g in eine Aussparung der Wulst 2 geschoben
ist.
Schloss ohne Feder von A. Fraigueux et fils in
Lüttich. Durch einen Schlüssel mit mehreren Bárten werden
nach und nach mehrere Reihen mit-dem Riegel verbundener
Schieber s gehoben. Die Schieber s heben- dabei
ebensoviele Reihen an dem
Riegel befindlicher Zuhaltun- O I O
gen z über einen Sperrsteg 6.
Die Zuhaltungen z fallen nach
einander in den Ausschnitt Z
des Sperrsteges 4, so dass durch
Weiterdrehen des Schliissels c
die Verschiebung des Riegels il
erfolgen kann. Damit die Zu- SE
haltungen sicher niederbewegt
werden, ist in einer Aussparung
g des Schlossstulpes eine Gewichtsrole
e angeordnet, welche jedesmal auf die jeweilig
niederzubewegende Zuhaltung drückt.
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