Volltext : Neubauten und Concurrenzen in Österreich und Ungarn : Organ für d. Hochbaufach u. seine Interessenten, III. Band (1897)

 

 
  

x

me

i acd

disi SÉ

 

 

Nr. 44.

 

Neubauten und Concurrenzen. Seite. 87.

 

Schornstein-Reinigungsvorrichtung von ¥ Grund!
in Regensburg. Die Reinigungsvorrichtung soll sich selbstthâtig
 dem jeweiligen Kaminquerschnitt anpassen. Zu
diesem Zweck ist der schabende runde
Kranz aus sich ineinander verschiebenden
 Gliedern £ und z hergestellt, von
denen. die .Glieder Z mit dem an der
Handhabe 4 verschiebbaren Ring c
und dem an derselben festgemachten
Ring Z durch Streben gelenkig verbunden
 sind, während die Glieder ¢
mit den Streben e durch Streben /
gelenkig verbunden sind, derart, dass
beim Hineinschieben der Glieder 7 in
die Glieder g der Durchmesser der
Reinigungsvorrichtung kleiner wird.
Das an. dem verschiebbaren Ring c
befestigte Gewicht d wirkt stets ausdehnend
 auf die Reinigungsvorrichtung.
ichufs Reinigung viereckiger Schornsteine werden an dem
schabenden Kranz der Schornsteinecken ‚entsprechende
Schabeglieder derart angebracht, dass sie infolge selbstiger
 Feststellvorrichtung in der jeweilig gewünschten
n- oder Innenstellung gehalten werden.
Einrichtung zum Spülen von Closets von Æ Wanin
 Dresden. Wáhrend der Closetbenutzung findet
schwache Vorspülung und nach Verlassen des Closets
starke Nachspülung statt. Beide Spülungen werden
urch herbeigeführt, dass beim
iederdrücken des beweglichen =e
Closetsitzbrettes ein Wasservorlauf
(siehe Figur) und die Füllung eines
irehbar aufgehángten oberen
Vasserkastens @ erfolgt, dessen
Inhalt sich beim Verlassen des Sitzbrettes.
 langsam in einen zweiten
unteren Wasserkasten 4' ergiesst,
der infolge der einseitig grösseren
Wasserbelastung umkippt und hie- 



 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

XX

 

 

 

ausgiesst.
Dauerbrandofen für Braunkohlen von Æ. Demmer
in Barmen. Die Wirkungsweise dieses Ofens soll folgende
sein: Das durch die Oeffnung o aufgegebene Brennmaterial
gelangt durch die Füllróhren z
auf den Rost und wird von unten
her angezündet. Die sich entwickelnden
 Rauchgase können
dann in zweierlei Weise wirken.
Wenn o geschlossen ist, gelangt
die Verbrennungsluft durch die
Oeffnung g in den Raum e und
aus demselben infolge des im
unteren Theil von Z und ¢ vorherrschenden
 saugend wirkenden
Luftstromes durch die Schlitze /
unter den Rost 2 nach d und
mischt sich hier mit den Gasen,
um mit
ihnen aufwärts
 . zu
steigen.
Dabei
passiren
die Gase
die Düse 7,
. werden
Fiz 1. Fig. 2. durch dieselbe
 angesaugt
 und aufwärts befördert. Sie füllen dann den Feuerschacht
 aus, umspülen die Füllróhren derart, dass das
darin enthaltene Brennmaterial trocknet, wahrend gleichzeitig
 die in dem Raume e enthaltene Luft erhitzt wird.
Endlich: gelangen. die Gase. durch das Rohr z in die

Ofenpfeife. “Werden dagegen die Oeffnungen g verdeckt

 
 
   
   
  
 
  
  
    

 

 

 

 

 

 

 

 

und wird die Oeffnung o freigelegt, dann tritt die Luft in
den Schacht 4, treibt durch den über dem Herd befindlichen.
 saugenden Luftstrom die Flamme nach abwärts
durch die jetzt umgekehrt wirkende Düse / und den Rost
hindurch in den Raum e, so dass derselbe direct erwärmt
wird und seine Hitze an die Aussenluft unmittelbar abgeben
 kann, wahrend der Feuerschacht und die Füllróhren
nunmehr.von aussen erhitzt werden. Aus gelangen die
Gase durch das Rohr zz in die Pfeife. S

Dachziegelbefestiqung von W. Heinrics
 in Elberfeld. Die Befestigung der Dachziegel
 geschieht in der Weise, dass je ein
Vorsprung der Innenflàche zweier benachbarter
 Ziegel und der Dachlattenhaken, so-|
 wie die Dachplatte des unter der Fuge der
beiden darüberliegenden erstgenannten Ziegel
versetzt liegenden Dachziegels mit Binde- S
draht umschlungen werden. Bei nicht.versetzt
 liegenden Dachziegeln wird je ein ¢[ Y j
Dachlattenhaken e. eines Ziegels und der
entsprechenden Dachlatte C, sowie die beiden Haken f
an der Unterseite des darüber liegenden Ziegels mit Bindedraht
 umschlungen.

 

 

 

 

 

 

Drehbares Fenster mit elastisch
gegen die seitlichen Fensterrahmenleisten
 gedrückten auf- und ab- mit
denselben verschiebbaren Führungsschienen
 von- PA. St. Riddelle in
Woodstock, Virginia, V. St. A. Die
Führungsschienen 2 tragen Klinken 2,
die bei Eintritt des Klinkenkopfes c
in den Schlitz 4 der seitlichen
Führungsrahmenleisten die Führungsschienen
 e mit dem Fensterrahmen ef
verbinden. Bei Eintritt. des abgeschrägten
 Ansatzes g der Klinke 6
in Schlitzplatten Z der Fensterpfosten
wird der Fensterrahmen freigegeben,
so dass dieser um seine Drehzapfen 7
gegen die nachgebenden Führungsschienen.
 2 gedreht werden kann.
Die Klinke 2 greift noch mit
einem Ansatz £ durch einen Schlitz 7
der Führungsschiene 4 hindurch, so
dass beim Drehen des Fensterrahmens
ein gerader Theil » des Klinkenansatzes
 g& vollständig im die Schlitzplatte
 Z trit. Dadurch wird die
Führungsschiene solange in ihrer
eingenommenen | Stellung gehalten,
bis der Fensterrahmen wieder senkrecht
 gedreht wird.

 

 

 

 

 

 

Vorrichtung zum  Auftragen
von Flüssigkeiten auf die Oberflàche
 von P dgl. von ZZompesch& Co. cm
in Berlin. Die in Gabeln e geführte Befeuchtungsrolle
 Z wird durch die Federn /
gegen die spaltfórmige Oeffnung c des im
Griff ^ enthaltenen Behälters @ gepresst.
Durch Veränderung des | Neigungswinkels,
unter welchem die. Vorrichtung über die zu
befeuchtende Flüche geführt wird, kann mehr
oder weniger Flüssigkeit durch den Spalt auf
die Rolle gelangen.

      

Lósbare Deckenhaken
von P Küänneberg in Ham- f
burg. Der Haken besteht
aus einem Gewindeschaft 2
z mit Mutter ¢ und Stellring g, #7]
sowie zwei am Ende des
Schaftes excentrisch gelagerten drehbaren
Stiben /, welche ‘beim Anziehen der
Mutter sich rechtwinklig zum Hakenschaft

 

 

 

 

einstellen, beim Lösen der Mutter aber durch ihr Eigen-   



     
 

  
 
  
   

Ye oet
—

A

  
  

m"—
S

  
 
 

-—-€


 

 

 

  

um

S
9

 

  

  
 

x:

  

=

  

a 3 =

  
  

nik
n

  
  

ba

 

M prs.

as

  
 

m

   

7

df
à

 
 

  

D

 
 

+
%

  
   
 
 

N

   

RC
a

 

x

  
 

ed

  

 

 

 

 

 
          
        
 
        
       
       
      
   

 

  

  
      

   
    
  
 
  
  
 
    
   
   
 
 
   
  
  
  
       

     
  
 
     
 
   
 
    
    
    
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.