Volltext: Architektonische Monatshefte, VI. Band (1900)

  
Heft 10 ARCHITEKTONISCHE MONATSHEFTE VI. Jahrgang 
  
von 1200 Mark. Ausserdem können weitere Entwürfe für 
  
  
  
  
  
  
  
        
   
      
  
    
     
  
  
  
je 600 Mark angekauft werden. Die Entwürfe und Kosten- BL En z 
überschläge sind bis zum 17. December 1900, abends 7 Uhr, CA | EZ 
an den Vorsitzenden des Synagogen-Vorstandes Herrn Bureau [TZ 
Joseph Levison in Düsseldorf, Hohestrasse 33, einzureichen, . Da LES ) SM 
von welchem auch die Unterlagen und Bedingungen bezogen fo u] ; ae 
  
  
werden können. 
  
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8 dk 
BÜHNE. | 
darunter 
Unter bühne. 
Der- Verein »Lüder von Bentheim« zu | 
Bremen schreibt für alle in Deutschland” ansässigen 
Architekten. einen Wettbewerb aus, um für Bauten in der IM 
Altstadt Bremens mustergiltige Facaden zu erlangen, ‚die Y 
sich den in Bremen üblichen alten. Stilformen anschliessen. I 
Der Wettbewerb. umfasst 12 Facaden zu Wohn- und Ge- 1 
schäftshäusern, Kontorgebäuden und Speichern (Packhäusern). 
Die Gebäude müssen den modernen, praktischen-Bedürfnissen 
durchaus entsprechen, während sie sich in ihrem Aeussern 
nach Möglichkeit den in Nord- ‚und Nordwestdeutschland, I 
namentlich in Bremen vom fünfzehnten bis zum Ende des | 
achtzehnten Jahrhunderts vorkommenden Stilformen  an- 
schliessen. Sämmtliche Kacaden sind in 3 Gruppen zusammen- 
gefasst. Es ‚steht den Bewerbern frei, sich nach Belieben an 
einer oder. der anderen. oder auch - an allen 3 Gruppen. zu - 
betheiligen. . Die. Darstellung. der, Facaden.. hat. in ein- 
heitlichem_ Massstab 1: 50 und in. Strichmanier (Feder- 
zeichnung), zu. erfolgen.. Die Entwürfe müssen. bis . zum 
1. März 1901, Mittags 12 Uhr, an den Vorsitzenden des 
Vereins: Herrn Senator Dr. Pauli, Kunsthalle Bremen, post- 
frei eingeliefert werden oder nach Ausweis des Poststempels 
abgeschickt sein. Die Entwürfe sind in einem verschlossenen 
Umschlag .einzuliefern, der mit einem. Kennwort bezeichnet 
ist. Mit dem gleichen Kennwort ist ein verschlossener Brief- 
umschlag. zu versehen, der Namen und Adresse des Ver- 
fassers enthält. Als Preise für die besten Entwürfe sind 
insgesammt 10.000 Mark ausgesetzt u. zw.: A) Für die erste 
und zweite Gruppe je ein erster Preis von 1500 Mark, ein zweiter Preis von 1000 Mark, ein dritter Preis von 
750 Mark, ein vierter Preis von 500 Mark. B) Für die 3, Gruppe ein erster Preis von 1000 Mark, ein zweiter 
von 700 Mark, ein. dritter Preis von 500 Mark, ein vierter Preis von 300 Mark. Es steht dem Verein frei, weitere 
Entwürfe zu erwerben, und zwar zu dem Preise von 250 Mark für jeden Entwurf der 1. und 2. Gruppe, von 
200 Mark für jeden Entwurf der 3. Gruppe. Das Preisgericht besteht aus den Herren: Geheimrath Professor 
Paul Wallot, Dresden (in Vertretung desselben Herrn Professor Dr. A. Haupt, Hannover); Professor Christoph 
Hell, Charlottenburg (in Vertretung desselben Herrn Architekt Emil Schreiterer, Köln); Architekt J. G. Poppe, 
Bremen (in Vertretung desselben Herrn Baurath Otto March, Charlottenburg); sowie vom Vorstand des Vereines 
»Lüder von Eentheim« aus den Herren: Senator Dr. Pauli, Bremen; Generaldirector Dr. Wiegand, Bremen, 
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(Zu Tafel 73, 74.) 
     
  
     
    
    
cG=—= VERZEICHNIS DER TAFELN: <—=> 
  
73, 74. Architekten BIHL & WOLTZ: Geschäftshaus und Vergnügungsetablissement »Friedrichs- 
  
bau« in Stuttgart. 
75. Architekten KRISTELLER & SONNENTHAL: Park-Sanatorium in Pankow bei Berlin. 
76. Architekt AUGUST EXTER: Aus der Villencolonie in Pasing 
bei München. 
77. Architekt (C. M.) ALBERT H. PECHA: Concurrenzentwurf 
zu einem Stadttheater in Baden, N.-Oe. 
78. »Cafe Secession« in Wien, I, Rothenthurmstrasse. Ausgeführt 
von BOTHE & EHRMANN in Wien. 
79. Architekt KARL BENIRSCHKE: Entwurf für ein Rathhaus in 
Mähr.-Schönberg. 
80. Architekt JOSEF LUDWIG. — Architekt WILH. JELLINEK: 
Details neuer Wiener Wohnhäuser. 
  
Rathhaus für Mähr.-Schönberg. Architekt Karl Benirschke, Wien, 
— 40 — 
 
	        

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