Title:
Einladungs-Schrift der K. Polytechnischen Schule in Stuttgart zu der Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg auf den 27. September 1853
Creator:
Müller, Chr.
Shelfmark:
verschiedene Signaturen
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1554117854977_J1853/22/
  
  
  
  
——€ 16 > 
125° 207 + 12° 
— 0 ‘ 
2 = 68? 40 
  
rg 2m = 1,60 w 
* 7 "cos (68% 40° — 28° 80) + cos (689 40° — 1395 M 
U, = r [1 — cos (68° 40° — 23? 30^] — 0,295 r, ,— 0,47 w 
Ui = nu [1 — cos (63° 40’ — 129] = 0,450 r, = 0,72 w 
  
6) Variable Expansionsvorrichtung. 
Bei Anordnung einer variablen Expansionsvorrichtung hat man die Bestimmungsstücke so zu wählen, dass der 
grösste und kleinste Expansionsgrad müglichst weit von einander abliegen. 
. 
Gewöhnlich pflegt man bei dem vorliegenden Expansionsschieber den Grad der Expansion durch Aenderung von 
v, und r, abzuändern. Die Aenderung der Grössen vı und rı hat, wie wir sogleich sehen werden, eine Aenderung 
der Eintrittswinkel e, und e/^,, so wie der Expansionswinkel e, und s^ zur Folge, und es werden dann durch die 
Grünzen s und e der Eintrittswinkel e, und e^ die Grünzen des Expansionsgrades bedingt. Wir haben desshalb vor 
Allem zu untersuchen, welchen Einfluss die Aenderung von v, und r, auf die Eintrittswinkel e, e/, und die Expan- 
sionswinkel se, und s^ ausübt. E 
Verkleinert man v,, lüsst jedoch r, ungeändert, so werden die Ueberdeckungen U, und U^ des Schiebers in 
seinen üussersten Positionen ihre Grosse nicht ändern. 
Es folgt. desshalb aus 
Ui =11 [1 — eos (và — e1)] Uy =r [1 — cos (v, — et) ] 
=r [1 — cos (gh — vy)] à = ri [L — cos (e. — v4)] 
dass es € s, &', um die Verkleinerung von v, abnehmen, dass also eine Verkleinerung von v, einen geringern 
Expansionsgrad zur Folge hat. Das Entgegengesetzte erfolgt, wenn vı vergrüssert wird. 
Der kleinste Expansionsgrad entspricht folglich, wenn v, geündert wird, der Grünze e', — e, der grösste 
Expansionsgrad der Gränze e, = &. 
Verkleinert man r; um Ar, und lässt v, ungeändert, so werden die Ueberdeckungen des Schiebers U, und 
U', um 4rı abnehmen. Nehmen wir an, es gehe hiebei s, in cs; c/, in 825/04, 40,925, 8^, in. e^ über, so hat 
man nach der Zusammenstellung 
U4 = Ty [1 — 805 (81 — vı)] 
U^, — dh = (re — dr) [1 — cos (cg — vı)] 
rn [1 — eos (e4 — vi)] — Ari — (r — dri) [1 — eos (e — v1)] 
T; 
COS (ca ~ Vy) = Hi a QoS Led ar N ASE) 
-— 1 
  
Ebenso erhält man 
Y, 
ry — dr, 
Da eine allmählige Verkleinerung des Excenterradius nur eine allmählige Aenderung des Expansionsgrades zur 
cos (£2 — vi) gos (64 = Yide «+ on wv «+ Wo (80) 
Folge haben kann, und da e, — v, und &', — v, immer zwischen o? und 180? liegen, so ergibt sich, weil 
€08 (£2. — Vi) > cos (61, — Vi) 
C08 ((& r7 Yi) o 27. 008, (85. — Va) 
  
  
  
 
        

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