Full text: Einladungs-Schrift der K. Polytechnischen Schule in Stuttgart zu der Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg auf den 27. September 1855 (1855)

  
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und dass-also für die Helle der-oberen oder vorderen: Seite. einer Ebene “auch die Helle 
des-auf der vorderen ‘oder oberen! Hälfte- der Kugel liegenden Durchschnittspunktes nias- 
gebend ist. Aus;der Bezeichniing- und völlig ”'symmetrischem Tage der Curven gleicher 
Helle, sowohl’ gegen die Ebene 6 als gegen ‘den durch” den Kugelmittelpunkt geherden 
Lichtstrahl folet ferner; dass ‘wenn man. durch’ einen beliebigen. Punkt "einer 
solchen. |. Curve ,; welche mit +n bézeichnet ist, eien Durchmésser zieht, ^derselbe mit 
seinem ‚anderen Ende durch einen Punkt der Curve m gehen muss ‘und d 
zwei Seiten, einer Ebene .zwar- dieselbe Hellenziffer, aber mit entgegengesetztem Zeichen 
erhalten müssen. 
Diese Construétion - Yereinfacht"sich"'wésentlich;" wenn! die fragliche Ebene gewisse 
specielle Richtungen hat, z. B: senkrecht- auf ‘der ‘Horizontalen ‘oder verticalem Projections- 
Ebene steht... Im ersteren vom diesen! beiden Fällen würde: der geometrische . Ort” für! die 
Hellen die Peripherie der horizontalen; im letzteren die Peripherie” der "verticalen Kugel: 
Projection seyn. 
Bei der Benützung der Hilfskugel zur Bestimmung von Linien gleicher Helle auf 
gekrümmten Oberflüchen : geht: man ebenfalls ‘wieder von: dem ^ Satzé aus, dass zwei sich 
tangirende Flächen im Tangirungspunkte parallel seyen.' Denkt man sich durch den Tan- 
girungspunkt auch noch die :tangirende : Ebene gelegt; so-kann man folgende 4: Fülle un 
terscheiden: 
1) Beide Flüchen seyen im Tangirungspunkte - entweder zugleich convex oder zugleich 
concav, und liegen auf derselben Seite “der tangirenden Ebene, in’ diesem Falle ‘ist 
die Helle. beider Fliachen auf dem Tangirungspunkte gleich. 
2) Beides Flächen seyen: im: Tangirungspunkte "entweder zugleich ‘convex oder zugleich 
concav ‘und liegen auf ‘verschiedenen Seiten ‘der tangirenden Ebene; in: diesem Falle 
haben die Hellen beider Flüchen zwar die gleiche Ziffer, aber mit entgegengesetz- 
ten“ Vorzeichen; während also die! eine die’ Helle‘ à hat) ist’ die’ Helle ‘auf der 
anderen —n. 
3) Die eine’ der beiden: Flichen sey im Tangirungspunkte convex, die ‘andere concav,’ 
und’ beide liegen auf derselben Seite der tangirenden Ebene, in diesem Falle haben 
beide. Flüchen im Tangirungspunkte zwar "wieder. dieselbe Hellenziffér, ‘aber ‘ebenz 
falls. mit: entgegengesetztem: :Vorzeichen. 
4) Die eine der "beiden. Flüchen^sey im Tangirangspunkt convex," die ‘andere concav, 
und: beide liegen. auf verschiedenen Seiten der tangirenden Ebene, 'in “diesem Falle 
sind ‘die Hellen beider Flichen auf dem Tangirungspunkte gleich. 
Am’ leichtesten ist die Bestimmung der Linien 'gleicher Helle auf Drehungsflichen! 
Man: bedient sich: dazu “in der Regel tangirender ' Kugehi, deren Mittelpunkt "auf "der 
beliebigen i 
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