mirador: mirador

Vom 15. September an 
haben Sie mit Heft 17 von 
die Chance, 
sich mit Auge, Herz, Verstand, Fuß und Ohr einzuhören 
in die Fakten, Erfahrungen, Mutmaßungen, die dem 
hörbaren Raum 
abzugewinnen sind 
und die Bernhard Leitner, leoh Ming Pei, Renzo Piano, 
Peter Cook, Bill Fontana, Maria Grazia Sironi 
in architektonische Projekte umgesetzt haben. 
In Ton-Räume. 
In solch aktuelle Zukunfts-Musik mischen sich ferne Erinnerungen 
an das „Ohr des Dionysios“, die „harmonischen Vasen“ Vitruvs, 
die Harmonielehre des Pythagoras. 
Wir nehmen aufs neue Kenntnis von den Versuchen, 
jene Universalien zu fixieren, AM 
die Musik und Architektur gleichermaßen zugrunde liegen: 
In den Teilungen, Proportionen, Repetitionen, 
Gliederungen, Fügungen von Raum und Zeit. 
Dennoch: nicht erst seit die Städte von unzuträglichem Lärm 
und akustischen Störungen vielfältiger Art heimgesucht werden, 
hat von allen fünf Sinnen das Ohr 
das größte architekturtheoretische Defizit zu registrieren. 
Und schließlich solche Paradoxa wie Beton und Hi-Fi. 
Umfang 128 Seiten mit zahlreichen, 
z. T. ganzseitigen und farbigen Abbildungen. 
Papier 135 g/m?. Fadenheftung. Format 24,5 x 29,7 cm 
Einzelpreis DM/sFr. 42,50 
Abonnement (4 Ausgaben) DM/sFr. 136,- zuzüglich Versandspesen. 
In jeder Buchhandlung oder direkt 
von der Bertelsmann Fachzeitschriften GmbH-CFM- 
Postfach 55 55, D-4830 GÜTERSLOH 1
	            		
Borwort Sn einer Zeit, da die deutfhen Hochfhulen in einen gewiffen Brennpunkt des Sffentlidhen Lebens durch die Beftrebungen der aEademifchen Yugend gerückt werden, ift es eine Notwendigkeit, die Studierenden aufzuklären über die Stellung von Hochfhule und Studentenfhaft, die diefe in der heutigen ‘Zeit haben, Der Stuttgarter Hocdhfhulführer Fommt alfa einem dringenden Be- dürfnig befonderg der neueintretenden Studierenden nach, denn er faßt möglichft alles zufammen, was den Studierenden gegen- wärtig berührt, Zwei Aufgaben hat der Stuttgarter Hochfhulführer haupt- ächlidh zu erfüllen: Einmal fol er jedem Studierenden ein Füh- ver und Berater fein in Audentifhen und hohfhulpolitifdhen Fra- gen, auf der anderen Seite aber will er durd gute Auffäße wert- voll werden, in deren Mittelpunkt die Deutfhe und die Stutt- garter Studentenfchaft ftehen. Er will die Studierenden mit den mannigfadhen Bildungsmöglichkeiten unferer Hocfhule, befon- ders aber mit den großen Arbeitsgebieten der fAtudentijhen Selbft- verwaltung vertraut maden und Verftändnig und Anteilnahme an fudentijHem Semeinfchaftgleben und ftudentifjher Arbeit wecen, Ferner fol der Hochfhulführer den Studierenden Huf- gabe und Wege zeigen, dem Wort vom Führertum des Akademi- ferg im deutidhen Volke wieder Seltung zu verfhaffen. Weiter- bin Hoffen wir, daß der Führer audy den Außenftehenden Einblie in das gegenwärtige Leben von Hodhfchule und Studentenfhaft gewährt, die Verbindung mit dem gefamten Volke herftellt und der . Hochfhule und ihren Studenten Freunde und Gönner ge winnf. Eine Reihe von Auflägen ift aus dem lebten Hochfhulführer übernommen, ein anderer Teil geändert oder dur neue erfeßt worden. Die Studienanleitungen wurden weiter ausgebaut und allen Anforderungen angepaßt, fo daß der Hocfchulführer als Ergänzung zu den amtliden Ausgaben der Hochfchule betrachtet werden Fann. Es ift ung ein aufrichtiges Bedürfnis, allen denen, die fid durch ibre Mitarbeit um die Heraugaabe des Hocfdhulführerg bemübt
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