Full text: Jahres-Bericht der Kgl. Polytechnischen Schule zu Stuttgart für das Studienjahr 1869-1870 (1869)

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Preisbewerbune., 
Nach den »organischen Bestimmungen« für die polytechnische Schule und dem r 
ten Preisstatute vom 6. September 1868 werden Jährlich 
evidir- 
an Studirende der vier Fachschulen für 
völlig genügende Lösung der zum Zwecke der Preisbewerbung gestellten Aufgaben, und an 
Schüler der mathematischen Abtheilung für hervorragende Leistungen bei der technischen Matu- 
ritätsprüfung Preise vergeben. 
Das Ergebniss der Preisbewerbung des Jahrs 1869 war folgendes: 
I. Die Fachschule für Architektur 
hatte folgende Preisaufgabe gestellt: 
| Für den Neubau einer Bildungsanstalt für evangelische Theologen ist am Saume einer 
Landstadt ein Terrain ausgewählt worden, das sich von der westlich daran vorüberführenden 
Landstrasse aus in müssiger Ansteigung erhebt. 
Die Anstalt ist für 60 Zôglinge, 
3 Professoren, von denen einer der Vorstand ist, und 
5 Repetenten zu bemessen. 
Die Lehrzwecke erfordern zwei Hôrsäle und ist einer davon in Zusammenhang mit einem 
kleinen Laboratorium und einem Raum für die ph 
ysikalische Sammlung zu bringen. Jeder dieser 
Säle ist für 30 Zuhôrer zu berechnen ; 
ferner einen Musiksaal für sümmtliche Studirende, der 
zu denen auch das Publikum Zutritt hat. Sodann eine 
Bibliothek, eine Turnhalle für den Winter und ein Turnplatz im Freien unter Bäumen. 
Ausserdem ist eine Kirche für etwa 350 Sitzplätze mit Uhr und G 
anlage aufzunehmen, d 
soll. 
zugleich für festliche Akte dienen soll, 
eläute in die Gebäude- 
a in erstere ein Theil der Einwohnerschaft der Stadt eingepfar 
Die Angehörigen des Seminars sollen ihre besonderen Pl: 
rt wer den 
ätze darin haben und die kirch- 
lichen Funktionen werden durch die Lehrer des Instituts versehen. 
An Wohngelassen sind erforderlich : 
1) für die Zöglinge: 6 luftige Süle je für 10 derselben gleichzeitig Arbeits- und 
Schlafraum, doch sollen die Betten angemessen in Alcoven zu stehen kommen ; 
zwischen je zweien dieser Säle soll ein Repetentenzimmer liegen, sodann 2 Kranken- 
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2) für 
zimmer und ein Zimmer für den Famuius, 
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den Vorstand eine W ohnung von etwa 7, für die Professoren 2 Wohnungen 
  
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