Inhalt / Download: Württembergische Künstler in Lebensbildern

    
   
  
  
 
  
  
    
  
  
 
   
 
 
   
  
     

I. F. Leybold 53

Jofstukkator Joh. Valentin Sonnenſchein !) zugewiesen,
der die innere Ausſchmückung des Schloſſes Solitüde
u beſorgen hatte. Diese drei Eleven wurden als Grundſtocé
 einer Künſtlerabteilung in die von Herzog Karl
 70 auf der Solitüde errichtete, urſprünglich Militäraiſenhaus,
 dann von 1771 an Militärpflanzſchule gennte
 Erziehungsanstalt aufgenommen, welche bald
unter Aufhebung der Ludwigsburger Kunstakademie mit
vollem Kunſstlehrerperſonal und zahlreichen Schülern
ersehen wurde. Hier noch zwei Jahre in der Stukkaturinst
 unterrichtet, ging Leybold auf den Rat von Guibal
ur Malerei über. Durch Verlegung der inzwiſchen
(1773) zur Militärakademie erhobenen Anstalt kam er
im Jahre 1775 nach Stuttgart zurück.
Als im folgenden Jahre eine Kupferstecherſchule an der
Akademie gegründet wurde, gewann deren Leiter, Joh.
Gotth. Müller, den als vorzüglichen Zeichner bekannten
Leybold zu ſeinem erſten Schüler und wußte ſich an ihm
ſchon in wenigen Jahren einen Gehilfen zu erziehen, den er
zum Unterricht der jüngeren Zöglinge verwenden konnte.
Am 15. Dezember 1781 aus der Akademie entlaſſen, in
welcher er zwölf Preiſe erhalten und Schillers Freundſchaft

 

1) Geb. 1749 zu Stuttgart (nicht Ludwigsburg); durch
Joh. Chrn. Wilh. Beyer ausgebildet; 1772 Lehrer an der Académie
des Arts; verließ den herzoglichen Dienst eigenmächtig im Jahre
1776; wurde 1778 Profeſſor an der Kunstſchule in Bern; ſtarb
daſelbſt 1816. S. außer Wagner Geſch. d. h. Carlsſchule (Reg.),
die Künſtlerlex. von Füßli, Nagler und Seubert, alle vier mit
ſchwankenden Angaben. Der Geburtsort Stuttgart und das Geburtsjahr
 1749 ſind durch das gedr. Stuttg. Kirchenregiſter gesichert.
 Der Tauftag war der 22. Mai, folglich wohl der Geburts- -
tag der 21. ~ Der Vater Joh. Conr. S. war „Bürger und Schneider".

 

   
	        
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