Objekt : Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 133, 1978)

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schwäbische Zweigverein für vaterländische Naturkunde‘ 1899 in Aulendorf
 die Erinnerung an sein 25jähriges Bestehen feierte (2), regte EBER-HARD
 FraAs (Stuttgart) die Errichtung eines „Oberschwäbischen Naturkundemuseums“
 in Biberach an, „was Stadtschultheiß MÜLLER mit Freuden
 begrüßte‘. Die wertvolle Schenkung von Prosst ergänzend, spendete

 Prälat Dr. ENGELBERT HoreLe (Ummendorf) sogleich seine Konchyliensammlung,
 die er auf einer Palästinareise „und hierorts“ angelegt hatte.
Bei der Hauptversammlung 1900 wurde eine Graf-Waldburg-Zeil-Stiftung
von Vögeln, Mineralien usw. in Aussicht gestellt (3), und 1902 schloß der
Oberschwäbische Zweigverein mit der Stadt Biberach einen Vertrag über
die (zunächst leihweise) Abgabe seiner Vogelsammlung (8) ab. So wuchs
in wenigen Jahren ein Bestand zusammen, zu dessen Betreuung 1902
Rektor a. D. KARL CHRISTIAN BRUDER bestimmt wurde. Ihm folgte 1919
AucusTt Kıck (geb. 6. Juni 1875, verst. 5. Mai 1957, Hauptlehrer, später
Oberlehrer), Vater von Hans Kıcr. EwALD SCHÜTZE aus Stuttgart hatte
1906/07 als Arbeitsgast eine Neuordnung der Prosstschen Fossilien vorgenommen.
 Obwohl der Stifter wichtige Belege nach Stuttgart und Tübingen
 abgezweigt hatte, durfte Biberach damit „eine ganz vollständige
und ausgezeichnete Suite aus allen Schichten Oberschwabens‘“ gewinnen
(23).
Nach dem Tod des Vaters führte Hans Kıck in der Sorge um das
Schicksal der Sammlungen ungefragt die Arbeit weiter; 1961 berief ihn
die Stadt zum ehrenamtlichen Leiter. Da die Bestände wuchsen und die
Raumnot stieg, trat er kein leichtes Erbe an. Nur ein einziger Saal im al-Ih.

 Ges. Naturkde. Württ. 133 (1978)
            
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