Volltext : Bericht der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1903/1904 (1903)

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Apotheker  zu  den  Bällen,  von  denen  sie  gleich  den  jungen  Kaufleuten ­
  in  offenen  Geschäften  ausgeschlossen  waren,  zugelassen  werden
sollen,  endlich  zu  ihren  Gunsten  entschieden,  „da  Engagements  zu
Kotillons  wohl  in  offenen  Geschäften,  aber  weniger  in  Apotheken
stattfinden  könnten".
Im  Januar  1859  hatte  der  Bibliothekdiener  Koch  das  Meisterrecht
  als  Buchbinder  erworben,  um  sich  verehelichen  zu  können.
Infolgedessen  konnten  ihm  nun  die  Buchbinderarbeiten  für  die  Museumsbibliothek ­
  übertragen  werden.
Am  8.  März  wurde  Prinz  Napoleon  von  Montfort,  der  Sohn
des  früheren  Königs  Jerome  von  Westfalen  und  Neffe  König  Wilhelms ­
  I.  (der  bekannte  Prinz  plon-plon)  als  Monatsabonnent  in
die  Museumsgesellschaft  ausgenommen.
Das  Jahr  1840  brachte  eine  kleine  bauliche  Erweiterung  des
Museumsgebäudes,  indem  an  Stelle  der  Seitenaltane  an  der  Rotestraße
  zwei  Zimmer  für  den  Wirtschaftspächter  angebaut  wurden.
Auf  der  Silberburg  wurde  der  Grasplatz  unter  den  Lindenbäumen
vor  dem  Lause,  die  heutige  obere  Terrasse,  abgehoben  und  mit  Kies
beschüttet,  um  hier  Tische  und  Bänke  aufstellen  zu  können.
Eine  neue  Einschätzung  ergab  als  werte:
das  Museumsgebäude  statt  bisheriger  fl.  54  000.-  i.J.1840  fl.  45000-Mobiliar
  im  Museum  „  „  „  9000.-  „  „  „  „  5000-Metzsches
  Laus  „  „  „  9000.-  „„  „  „  8000-5
  Über  bürg  fl.  20  000.—,  Mobiliar  fl.  500.—  .  .  .  „  20500-zufammen
  fl.  78500.-An
  Stelle  des  Or.  Dreifus  hatte  Musikdirektor  Lachner  die
musikalischen  Unterhaltungen  im  Winter  1859/40  geleitet,  wofür  ihm
als  Lonorar  ein  Dutzend  Slaschen  württembergischer  Champagner
zugesandt  wurden.  —  Nachdem  im  Vorjahr  wegen  Ausfallens  der
öffentlichen  Aedouten  der  erste  Maskenball  der  Museumsgesellschaft
abgehalten  worden  war,  wurde  auch  am  20.  Sebruar  1840  ein
solcher  bei  50  kr.  Eintrittsgeld  für  die  Person  veranstaltet.
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