Full text: Bericht der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1904/1905 (1904)

  
  
  
  
  
  
  
  
14 
Cannstatt übertragen, und am 16. Juli 1905 verliehen Seine Königliche Majestät dem Privatdo- 
zenten Dr. Marx den Titel und Rang eines außerordentlichen Professors, 
Professor Dr. Diez leistete am Ende des Wintersemesters 1904/05 Verzicht auf seine 
Lehrberechtigung als Privatdozent der Philosophie, bei welchem Anlaß das Rektorat ihm den 
Dank der Hochschule für seine seit 1891 ausgeübte Tätigkeit aussprach. Außerdem hatte die 
Hochschule den Verlust zweier Privatdozenten durch den Tod zu beklagen; es starben am 14, 
März 1905 nach längerer Krankheit Dr. E. Englisch (für wissenschaftliche Photographie) und am 
29. Mai 1905 nach einer nur wenige Tage dauernden Krankheit Dr. P. Hauptfleisch (für Botanik). 
Auf der Bibliothek ist seit 6. Februar 1905 Kaufmann Karl Strecker als Hilfsarbeiter 
tätig, nachdem er schon bisher aushilfsweise verwendet worden war. 
Die bisher provisorisch angestellten technischen Unterbeamten G. Gotthardt, Heizer 
am Ingenieurlaboratorium, 6. Schneider, I. Schlosser am Ingenieurlaboratorium, G. Benz, II. Schlosser 
an demselben Institut, und S. Wieland, Schlosser an der Materialprüfungsanstalt, wurden mit Wirkung 
vom 1. April 1905 an endgültig angestellt. 
Den Dienst als Lehrheizer bei dem Ingenieurlaboratorium versieht seit 16. Januar 1905 
der Heizer Josef Schurr, zuletzt in Eflingen. 
Mechaniker Lachenmaier an der Materialprüfungsanstalt wurde seinem Ersuchen ent- 
sprechend auf 1. Mai 1905 zur Ruhe gesetzt. Seine Stelle versah vom 2. Juni bis 30. September 
1905 provisorisch Mechaniker Eugen Brändle von Stuttgart. 
Dem Mechaniker der physikalischen Werkstätte, Klopfer, ist die Bezeichnung „Mechaniker 
und Sammlungsverwalter“ beigelegt worden. 
Ein Verzeichnis des Personalbestands ist im Programm der Hochschule ent- 
halten. Außerdem wird für jedes Semester ein besonderes Personalverzeichnis ausgegeben. 
 
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.