Full text: Deutsche Konkurrenzen (1894, Bd. 3, H. 25/36)

      
   
   
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IV. Zweites Obergeschoss. 
I. I Zimmer für den Stadtbaumeister 28 qm. — 2. I Zimmer 
für den Sekretär des Bauamts nebst Registratur und Kanzlei 35 qm. 
— 3. 1 Zimmer für den Sekretär des städtischen Wasserwerks nebst 
Gehülfen 26 qm. — 4. 1 Zimmer für den städtischen Architekten 
20 qm. — 5. 1 Zimmer für den Stadtgeometer nebst Plankammer 
36 qm. — 6. 1 Zeichner-Zimmer' 30 qm. — 7. 2 Räume zur Ver- 
fügung für das später einzurichtende Kanalisationsbureau; dieselben 
sollen bis dahin, zu drei Zimmern ausgebaut, als Wohnung für einen 
städtischen Unterbeamten benutzt werden, 48 qm. — 8. ı Warte- 
raum für das im Stadtbauamt verkehrende Publikum und als Aufent- 
haltsraum für den Bauamtsboten 20 qm, — 9. Der Rest der Räume 
in- dem zweiten Obergeschoss ist für eine spätere Erweiterung der 
Diensträume vorzusehen und einstweilen zu Wohnungen für städtische 
Beamte einzurichten. — 10. Dem Sitzungssaal der Stadtverordneten 
ist eine der Grösse desselben entsprechende Höhe zu geben, worauf 
bei der Anordnung des Grundrisses des zweiten Obergeschosses 
Rücksicht zu nehmen ist, 
Die lichten Höhen der Geschosse sind wie folgt anzunehmen: 
Sockelgeschoss 3,60 m, Erdgeschoss 4,45 m, I. Obergeschoss 4,45 m, 
2. Obergeschoss 4 m. Geringe Abweichungen von diesen Höhen- 
mafsen bleiben dem Ermessen der Bewerber überlassen, 
Die vorbenannte Verteilung der Räume-auf die einzelnen Ge- 
schosse ist möglichst beizubehalten, jedoch können die Räume Il. 
Nr. 8, 9 und 10 und III. Nr. 14 in andere Geschosse verlegt werden. 
Urteil des Preisgerichts über die 8 in engste Wahl 
gekommenen Entwürfe. 
Nr. 3 „Fix und fertig.“ Der. Entwurf zeigt eine klare, knappe, 
das Raumbedürfnis vollständig‘ erfüllende Grundrissanordnung, die 
auch in Bezug auf Beleuchtung nichts zu wünschen übrig lässt. Die 
Architektur bringt in der glücklichsten Weise das Gepräge des deutschen 
Rathauses zum Ausdruck, Die Massenwirkung ist ruhig, die Umriss- 
linie wohl abgewogen und den Verhältnissen des Platzes entsprechend. 
Die Detaillierung ist eine vortreffliche. Die Baukosten sind auf rund 
236000 Mark ermittelt. 
Nr.:-20. "Do ut des.“ Die Massenwirkung und Silhouette des 
Gebäudes ist eine ansprechende und angemessene, Der Grundriss 
ist in Bezug auf klare Disposition und gute Beleuchtungsverhältnisse 
zu loben; nachteilig ist jedoch die übertriebene Längenentwickelung 
an der Rathausstrasse, welche die Kosten erhöht und den Geschäfts- 
verkehr erschwert. Die Kosten des Gebäudes hat der Verfasser 
dadurch unrichtig ermittelt, dass er den 53 m langen Seitenflügel 
an der Rathausstrasse zu nur 43 m angesetzt hat. Die wirklichen 
Kosten werden sich auf rund 259000 Mark belaufen, 
Nr. 29 „A—C.“ Der Grundriss ist klar und mit vorteilhafter 
  
	        

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