Full text: Deutsche Konkurrenzen (1894/95, Bd. 4, H. 37/48)

  
  
  
  
  
  
  
künstlerischen Anforderungen nicht genügten oder wesentliche Ver- 
stösse gegen die Bedingungen zeigten. 
In letzterer Hinsicht mussten 7 Entwürfe von der weiteren Be- 
werbung ausgeschlossen werden. Ein weiteres Projekt schied aus, 
weil die eigentliche Synagoge einen Unterbau von 5 m Höhe an- 
ordnete. Von den 7 in engere Wahl gebrachten Entwürfen wurden 
demjenigen mit dem Kennworte „KXmpor“ der erste Preis, demjenigen 
mit dem Kennworte „Jehovah“ der zweite und dem mit dem Kenn- 
zeichen roter Stern im schwarzen Kreise der dritte Preis zuerkannt 
wurde, 
Es ergab sich, dass der Entwurf mit dem Kennworte: „Empor“ 
von den Herren Architekten Schreiterer & Below zu Köln, derjenige 
mit dem Kennworte „Jehovah‘“. von den Herren Architekten Zaar 
& Vahl in Berlin, und der mit dem Kennzeichen roter Stern im 
schwarzen Kreise von dem Herrn Architekten Schreiber zu Köln 
angefertigt ist. Es wurden diesen Herren die ausgesetzten Preise 
zuerkannt. 
Von einem Ankaufe noch anderer Entwürfe wurde Abstand ge- 
nommen, da keiner der in Frage gekommenen Entwürfe, den prämiirten 
Arbeiten gegenüber, durch eigenartige oder besonders künstlerische 
Gestaltung derselben als geboten erscheinen liess. 
Bauausführung. 
Von Seiten der Synagogen-Gemeinde wird die Ausführung des 
mit dem I, Preise gekrönten Entwurfs durch die Architekten Schrei- 
terer & Below beabsichtigt. Denselben ist die Ausarbeitung der 
Detailpläne und der Kostenanschläge bereits übertragen worden. 
  
  
  
 
	        

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