Full text: Deutsche Konkurrenzen (1898, Bd. 8, H. 85/96)

  
VII. 
jede. Kasse bestehend aus einem ungeteilten Raum für das 
Zahlungsgeschäft und die Buchhaltereien, einem Tresor, einem 
Zimmer, für den Kassenvorsteher und einem Abrechnungs- 
zimmer; es ist nicht gerade nötig, dass diese Kassen neben- 
einander liegen, 
VI. die Steuerverwaltung mit zwei Sitzungszimmern für je 10. bis 
zn, zwei Dezernenten und Bureaus für drei Abteilungen 
   
ılverwaltung mit einem Sitzungszimmer für 15 bis 20 Per- 
sonen, zwei Dezernenten und Bureaus für zwei Abteilungen — 
400 qm, 
IIT, die Armenverwaltung mit einem Sitzungszimmer für 25 bis 30 Per- 
n, drei Dezernenten und Bureaus für zwei Abteilungen — 500 qm, 
Gewerbeverwaltung, einschliesslich Stadtausschuss und Gewerbe- 
gericht, für welche beiden Spruchbehörden je ein auf die Oeffent- 
lichkeit zu berechnendes Sitzungszimmer mit Nebenräumen vor- 
   
zusehen ist, mit einem Bureau und zwei Dezernenten — 350 qm, 
X. die Hochbauverwaltung mit zwei Dezernenten — 300 qm, 
XI. die Tiefbauverwaltung mit drei Dezernenten — 600 qm, 
zu X und XI mit je einem Sitzungszimmer, zu X für 10 bis 
15 Personen, zu XI für 20 bis 25 Personen, 
XII ein vereinigtes Bureau für die übrigen, besondere. Bureaus nicht 
beanspruchenden Sonderverwaltungen — 200 qm, 
XIII ein Ratskeller nebst den erforderlichen Wirtschaftsräumen und 
Wohnräumen für den Wirt, 
XIV. Kellerräume für Heiz- und Lüftungsanlagen und sonstige Neben- 
bedürfnisse des Gebäudes, 
XV. eine Dienstwohnung für den Oberbürgermeister — 450 qm, 
XVI. zwei Dienstwohnungen für zwei Kastellane, 
a) 
b) 
Allgemeine Bemerkungen von I bis XVI. 
Soweit nicht ein Spielraum zwischen zwei Flächenmafsen gelassen ist, 
gelten die Raumgrössen als Mindestmafse, 
Wenn es gelingt, noch mehr nutzbare Räume zu schaffen, ohne: der 
Würde des Gebäudes und der guten Beleuchtung Eintrag zu thun, 
so ist das willkommen. 
Ausser den Haupttreppen sind bequeme und helle Ne! ’ntreppen, 
ferner Personenaufzüge, ebenso Toilettenanlagen in praktischer Weise 
und genügender Zahl vorzusehen 
Bei der Raumverteilung an die einzelnen Verwaltungszweivxe zu ZV, 
VI bis XII sind neben den ausdrücklich bezeichneten Räumen auch 
die entsprechenden Zimmer für die Bureauvorsteher und die Ab- 
teilungskanzleien, sowie im allgemeinen einige Botenzimmer und 
Wartezimmer auszuweisen. 
Wenngleich für die ,„Bureaus“ grosse Zimmer vorzusehen sind, so ist esdoch 
nicht nötig, dass ein jedes „Bureau“ aus einem einzigen Raume besteht. 
Die räumlichen Anordnungen sind thunlichst so zu treffen, dass durch 
Entfernung beziehungsweise Einschaltung leichter Zwischenräume 
räumliche Verschiebungen unschwer bewirkt werden können. 
  
  
  
  
 
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.