Title:
Deutsche Konkurrenzen
Creator:
Neumeister, Albert Häberle, Ernst
Shelfmark:
XIX/493.4,8-1898
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1554189511460_1898/339/
  
  
  
— 3 nm 
Zur Preisverteilung sind 16000 Mk, verfügbar und zwar gelangen 
die Preise unbedingt zur Verteilung wie folgt: 
für einen I.. Preis 4402 6.000 Mk, 
»” ” I: ” Ra m 4000 
» zwei III. Preise je 2000 Mk. . 4000 ” 
8 AV: ya 000 „272.000 
” 
EEE AN LE 
zus... 16.000. Mk. 
Der Rest des von der Stadtverordneten-Versammlung bewilligten Be- 
trages von. 20000 Mk, gleich 4000 Mk. soll zum Ankauf weiterer Pläne 
verwendet werden. Die preisgekrönten Entwürfe gehen in das unbe- 
schränkte Eigentum der Stadt Wiesbaden über, doch bleibt den Ver- 
fassern das Recht der Veröffentlichung vorbehalten, ebenso den Ver- 
fassern angekaufter Arbeiten. 
B., Bauerfordernis. 
Für den Neubau des Kurhauses steht der mit dem alten Kurhause 
bebaute Geländeteil zur Verfügung mit der Mafsgabe, dass kein Teil 
des Gebäudes näher als 25 m an die bestehende Einfriedigung des 
„Bowlinggreen“ heranrücken darf, während nach den drei anderen 
Seiten bestimmte Grenzen ‚nicht gezogen werden. Es muss dafür 
gesorgt werden, dass wegunfertige Personen. mittels Krankenwagen 
direkt in das Hauptgeschoss des Gebäudes gelangen können. 
Da der Neubau auf der Stelle des alten Kurhauses errichtet wird, 
ist es in Erwägung zu ziehen, ob und wie eine organische 
Verbindung zwischen den Kolonnaden und dem neuen Kur- 
hause durch gedeckte Wandelgänge herzustellen ist. 
Die zur Erzielung eines harmonischen Ganzen etwa erforderlich 
erscheinenden Umgestaltungen und Ergänzungen der Kolonnaden sind 
zur Darstellung zu bringen (vergl. A, Bedingungen 8). 
Die etwa geplanten Wandelgänge müssen so auszuführen sein, dass 
auf der Höhe der Wandelbahn quer durch dieselbe der Wagenverkehr 
ungehindert stattfinden kann. 
Für die Baukosten des Kurhauses ist ein Höchstbetrag von zwei 
Millionen Mark in Aussicht genommen. Die Ausführbarkeit der Ent- 
würfe für diese Summe ist durch einen Kostenüberschlag unter Zugrunde- 
legung des Rauminhaltes nachzuweisen. Dieser ist aus der überbauten 
Grundfläche des Gebäudes und der Höhe desselben bezw. dessen 
einzelnen Teilen, von Sockelunterkante bis Hauptgesimsoberkante 
gemessen, zu berechnen. 
Ferner ist eine Kostenberechnung nach Grundfläche des Gebäudes 
ohne Rücksicht auf einzelne höher geführte oder niedriger gelassene 
Bauteile beizugeben. 
In obiger Summe sollen die Kosten für die eventuelle Umgestaltung 
der Kolonnaden und die zur Verbindung derselben mit dem Kurhause 
eventuell anzulegenden Wandelgänge nicht inbegriffen sein. 
Die Kosten hierfür sind in gleicher Weise wie beim Kurhause 
besonders nachzuweisen, 
Diesen Kostenberechnungen sind behufs leichterer Prüfung einfache 
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