Title:
Deutsche Konkurrenzen
Creator:
Neumeister, Albert Häberle, Ernst
Shelfmark:
XIX/493.4,8-1898
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1554189511460_1898/340/
  
  
  
Mafsskizzen. beizufügen, die der Ermittelung der Massen zu Grunde 
liegen. 
Eine wesentliche Ueberschreitung der Baukosten über zwei Millionen 
Mark ermächtigt die Preisrichter, den Entwurf von der Preisbewerbung 
auszuschliessen. 
In dem Kurhause sind die nachbezeichneten Räume vorzusehen. 
Die Angaben über Flächeninhalt der einzelnen Räume sind als 
annähernde, die Angaben in Betreff der Lage der Räume nicht als 
bindend anzusehen. 
   
I. Gesellschaftsräume. 
1. Grosser Konzertsaal mit Orchester, Der grosse Saal soll 1800 
bis 2000 Personen fassen können, von denen. etwa 1400 im Parkett 
Platz finden. Für die einzelne Person ist ein Raum von 0,6 qm (incl. 
Gänge) vorzusehen. Ausserdem muss Raum für ein 60 Musiker 
starkes Orchester‘ daselbst verbleiben. Der Platz für das Orchester ist 
so. einzurichten, dass er durch einen Vorbau vergrössert werden und 
dann Raum für 260 Personen bieten. kann. Durch das Orchester darf 
der Durchblick und Durchgang in der Richtung von Westen nach Osten 
nach dem Kurgarten nicht gehindert werden. 2. Orgelnische in Galerie- 
höhe des grossen Konzertsaales 100 qm. 3. Fürstenloge 20 qm. 
4. Salon zur Fürstenloge nicht weniger als 20 qm. 5. Vorzimmer zur 
Fürstenloge und Salon 15 qm. 6. Vorhalle für den Zugang zum Kur- 
hause. 7. Galerietreppen. 8. Haupttreppe. No. 6, 7, 8 ist den Ver- 
hältnissen (Personalzahl etc.) entsprechend zu wählen. 9 Hauptvestibül für 
den Zugang 120 qm. 10. Gartenvestibül 60 qm. 11. Kleinerer Saal 
mit Orchester 300 qm. Es muss gefordert werden, dass der kleinere Saal 
an die dem Orchester gegenüberliegende Seite des grossen Konzert- 
saales stösst und so eingerichtet wird, dass bei Musikfesten oder anderen 
grossen Veranstaltungen eine Heranziehung des kleineren Saales zum 
grossen Konzertsaale ermöglicht werden kann. 12. Konversationssaal 
100 qm. 13. Damenzimmer 25 qm. 14. Blumensälchen 120—150 qm. 
Mit festem Bodenbelag. Pflanzen in Kübeln und Töpfen. 15. Lese- 
zimmer, 3 bis 4 Räume, 400 qm. Möglichst sämtlich im Hauptgeschoss. 
16. Spielzimmer 100 qm. 17. Stimmzimmer 60 qm. 18. Künstler- 
zimmer 60 qm. Eventuell zwei kleinere Zimmer ä 30 qm, 190, Haupt- 
garderobe 250 qm. Unter dem grossen Konzertsaal. 20. Tages- 
garderobe 50 qm. Im Hauptgeschoss. 21. Personenaufzug 7 qm. 
22. Tageskassen 15 qm. 23. Portierlogen 15 qm. '24. Windfänge. 
No. 22, 23, 24 an zweckentsprechender Stelle, 25. ‚Aborte. und 
Toiletten. Für diese muss in ausreichender Weise, getrennt für Herren 
und Damen, gesorgt werden, namentlich müssen solche auch vom 
Garten aus direkt zugänglich sein. 26. Kolonnaden. Die unmittelbare 
organische Verbindung der Kolonnaden mit dem Kurhause wird als 
dringend wünschenswert ‚bezeichnet. Diese Verbindung und die eventuell 
erforderliche Umgestaltung der Kolonnaden muss in dem künftigen 
Bauplane für das Kurhaus zur etwaigen späteren Ausführung vorgesehen 
seien. 27. Veranda (gedeckte Terrasse) 600 qm. 28. Offene Terrasse 
1000 qm. No. 27 und 28 auf ‚der Gartenseite. 209. Altane über den 
 
        

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