Full text: Deutsche Konkurrenzen (1904, Bd. 17, H. 193/204)

. Die erforderlichen Zeichnungen für die Einzäunung, für die 
Tore usw. 
. Ein genügender Erläuterungsbericht, 
. Eine annähernde Kostenberechnung für die Hochbauten 
auf Grund des kubischen Inhalts des ganzen umbauten 
Raumes. In derselben sollen alle Nebenkosten, einschliess- 
lich innerer Einrichtung und Ausschmückung, enthalten sein. 
. Eine Skizze für einen einfachen Brunnen aus Stein, welche 
als Grundlage für die auf dem Friedhof in verschiedener 
Ausführung zu erstellenden Wasserabgabestellen zu be- 
trachten ist. 
Die sämtlichen Zeichnungen können in Bleistift und einfacher 
Strichmanier dargestellt sein. 
Die ganze Friedhofanlage soll einfach, aber würdig ausgebildet 
und mit reichlichen Anpflanzungen versehen werden. Auf dem Gelände, 
das zur Verfügung steht, sollen ca. 4000 gewöhnliche. Gräber für Er: 
wachsene, 700 Rabattengräber und 1700 Kindergräber Platz finden und 
muss noch genügend Raum für die Anlage von grösseren Familien- 
grabstätten frei sein. 
Die Wahl des Platzes der Leichenhalle auf dem Friedhof und 
ihre Stellung wird den Entwurfsverfassern überlassen. 
In der Leichenhallenanlage sollen folgende Räume untergebracht 
werden: 
. Einsegnungsraum, in welchem die Einsegnungsfeier bei 
einer Leichenbegleitung von ca. 150 Personen abgehalten 
werden kann. 
- Ein Raum für die Angehörigen mit 1 5—20 qm Grundfläche. 
- Ein Raum für die Geistlichen mit ı5—20 qm Grundfläche. 
10 Leichenzellen für Erwachsene. 
. 5 desgl. für Kinder. 
. Ein Raum für 6 Tote, die an infektiösen Krankheiten ge- 
storben sind. 
. Ein Sezierraum mit ca. 20 qm Grundfläche. 
. Ein Aerzteraum mit mindestens 12 qm Grundfläche. 
. Ein Requisitenraum. 
Die Ausführung des Aeusseren wird in einfachen gediegenen 
Formen, in der Gesamthaltung architektonisch hübsch gruppiert ge- 
wünscht, 
Das Innere muss nicht nur den Anforderungen der Hygiene und 
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