Full text: Deutsche Konkurrenzen (1906, Bd. 20, H. 229/240)

  
  
  
Anzahl und Bezeichnung Grösse 
  
  
No: / der Räume der Räume Bemerkungen 
| Z ROSE Zn BE 
41 I Abortfür Dientboten 
42 I Waschküche 
43 1 Trockenboden | 
44 einige Kellerräume 
I Kastellanwohnung / Ist möglichst im Schulgebäude 
Dieselbe soll enthalten: | | selbst einzurichten, muss aber 
45, 46 | 2 Stuben | ‘ einen besonderen Eingang 
47 | 1 Kammer | haben. 
48 1 Küche | 
49 1 Abort | 
50—951 2 Kellerräume 
Aus dem Urteil des Preisgerichts. 
Es sind auf das Ausschreiben des Magistrats 86 Entwürfe rechtzeitig einge- 
gangen. Das Preisgericht wurde sobald als möglich einberufen. Es musste jedoch 
an Stelle des geschäftlich verhinderten Königlichen Baurats und Stadtbaurats Zudwzg 
Hoffmann in Berlin mit Zustimmung beider städtischer Behörden Stadtbaurat Pro- 
fessor Zzcht aus Leipzig treten. Das Preisgericht bildeten sonach: Stadtbaurat Professor 
Licht in Leipzig, Stadtbaurat KXar/ Rehorst in Halle a. S., Königlicher Baurat Vetter, 
Bürgermeister Welcker, Königlicher Bergrat Schrader, Königlicher Kreisarzt Medizinal- 
rat Dr. Mauch, Rentner Frzeidrich Fiedler, Zimmermeister C. Vorgt, Realschuldirektor 
Dr. Müller, sämtlich in Eisleben. 
Es schieden bei der ersten eingehenden Prüfung 51 Entwürfe aus, weil sie 
teils wesentliche Programmbestimmungen unerfüllt gelassen hatten, teils Mängel be- 
züglich der Grundrissentwicklung oder bezüglich der Architektur aufwiesen. 
Nach einer weiteren Sichtung der übrigen 25 Entwürfe wurden 23 Entwürfe, 
als für die Preisbewerbung nicht in Betracht kommend, ausgeschieden. 
Es blieben nunmehr 12 Entwürfe übrig. 
Davon schieden für die Preisbewerbung nach weiterer Prüfung 5 Stück aus 
und zwar die Entwürfe mit den Kennworten: „Schlittschuh im Kreis“, „Magst mi?“, 
„Der Heimat zur Zierde“, „Licht, Luft, charakteristisch ohne Terrainbewegung‘“, 
„Krabbe“, 
In der engeren Wahl wurde noch ausgeschieden: „Geschick und 3 mal Glück“, 
Das Preisgericht gewann bei der Begutachtung der verbleibenden 6 Entwürfe 
die Ueberzeugung, dass keiner derselben den gestellten Bedingungen vollkommen 
entsprach und beschloss einstimmig, einen ersten Preis nicht zur Verteilung zu bringen. 
Es wurde vielmehr von Ziffer 10 zweiter Absatz der ‘allgemeinen Bestimmungen 
Gebrauch gemacht und die für die Prämiierung ausgeworfene Summe von 3000 Mark 
in folgender Weise verteilt: 
Je ein Preis von 1000 Mark wurde den Entwürfen zuerkannt mit den Kenn- 
worten: 
„Am Stadtgraben“ (auf weissen Karton gezogene Pausen) 
und 
„Dr. Martin Luther“, 
je ein Preis von 500 Mark den Entwürfen mit den Kennworten: 
„Vorwärts“ und „Central“, 
Als Verfasser ergaben sich für: 
„Am Stadtgraben“ : 
Architekt Adolf Bruckner-München, 
 
	        

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