Full text: Deutsche Konkurrenzen (1910/11, Bd. 25, H. 289/300)

     
ZU 
Arbeitsraum für Holzschnitzer (vergl. Schlußbemerkung): 
a) Lehrwerkstätte für Holzschnitzer mit 18 Bänken etwa 100 qm; 
b) Werkzeugraum nebst Holzlager etwa 25 qm; 
c) Sammlungsraum für fertige Arbeiten etwa 30 qm. 
Abortanlagen wie im Erdgeschoß etwa 50 qm. 
D. ImJL Obergeschoß: 
Arbeitsraum für Goldschmiede (vergl. Schlußbemerkung) : 
a) Lehrwerkstätte für Goldschmiedearbeiten, Ziselieren, Treiben, Emaillieren (Nordlicht) etwa 100 qm; 
b) Pechhütte mit Rauchabzug etwa 12 qm; 
c) Emaillierraum mit 2 Öfen etwa 20 qm. 
Arbeitsraum für Dekorationsmaler: 
a) Saal für Kartonzeichnen und Figurenmalen etwa 100 qm; 
b) Raum für Rahmen und Farben etwa 16 qm; 
c) Saal für Ornamentmalen, Faßmalen und Farbenzusammenstellungen etwa 90 qm; 
d) Raum für Rahmen und Farben etwa 16 qm; 
e) Saal für Naturstudien etwa 100 qm; 
f) Saal für Stilleben und Draperie etwa 100 qm, damit in Verbindung; 
g) Lehrmittelsammlung etwa 60 qm. 
Reservezeichensäle mit Materialkammern zusammen 116 qm; (vergl. Schlußbemerkung). 
Holzintarsia : 
a) Lehrwerkstätte für Holzintarsia etwa 45 qm; 
b) Raum für Fournierpresse, Beizapparat, Werkzeug- und Fournierlager etwa 30 qm. 
Zwei Vortrag- und Zeichensäle etwa 100 qm; (vergl. Schlußbemerkung). 
Weibliche Handarbeit: 
a) Lehrwerkstätte für weibliche Handarbeit etwa 90 qm; 
b) Lehrerinnenzimmer etwa 30 qm. 
Abortanlagen wie in den anderen Geschossen etwa 50 qm. 
E. Im Dachgeschoß: 
Photographisches Atelier mit Dunkelkammer und Plattenraum, zusammen etwa 50 qm. 
. Arbeitsraum für Lithographen: 
a) Lehrwerkstätte etwa 60 qm; 
b) Raum für Presse und Lithographiesteine etwa 15 qm. 
Räume für Buchausstattung und Plakatwesen: 
a) Lehrwerkstätte für Buchbinder etwa 45 qm; 
b) Raum für Vergolderpresse etwa 20 qm; 
c) Raum für Schriftsatz etwa 80 qm; 
d) Raum für Buchdruckerpresse etwa 40 qm. 
Reserven: 
a) 3 Lehrwerkstätten in Reserve zusammen etwa 230 qm; 
b) 3 Zeichensäle in Reserve für die Handwerkerschule zus etwa 230 qm; 
Abortanlagen wie in den anderen Geschossen etwa 50 qm. 
Dachkammern des Kastellans. 
15 Lehrerzimmer mit je etwa 15-40 qm Fläche sind auf alle Geschosse zu verteilen. 
Die Anordnung der Dienstwohnung des Direktors in einem der Geschosse und dem Dachgeschoß, 
Ibständiger Anbau wird freigestellt. 
Dieselbe soll umfassen: 6 Wohn- und Schlafzimmer, Mädchenzimmer, Küche, Badezimmer, Speise- 
Abort, zusammen nicht über 200 qm; außerdem Waschküche, Bügelzimmer, Dachkammer und Trocken- 
Die Wohnung muß eigene Treppe und besonderen Straßeneingang besitzen. 
Schlußbemerkung: 
Die in vorstehendem Programm getroffene Raumverteilung auf die Geschosse soll im allgemeinen aus 
schultechnischen Gründen beivehalten werden, jedoch unbenommen bleiben, die unter A 3, 4, 5, 6:und 7 ge- 
nten Räumlichkeiten ganz oder teilweise in,eingeschossigen Bauteilen, einen Vortragssaal D 5, sowie die 
ume D 3 an anderer Stelle des Gebäudes unterzubringen. 
  
  
  
  
  
   
    
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
   
  
  
   
  
  
   
  
  
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
    
  
  
   
  
   
  
   
  
  
  
    
	        

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