Full text: Deutsche Konkurrenzen (1892/93, Bd. 1, H. 1/6, 10/12)

orgarten zu benutzen ist, 2 Schlafzimmer, 3 Gastzimmer, 
iche, 2 Speisekammern, 1 Plättstube, ı Hausmanns- 
nung (im Untergeschoss), ı Kutscherwohnung (event. im 
bäude), Mädchenkammern, Bad, Toiletten, 
     
    
  
  
  
    
  
Bedingungen. 
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Entwurf zu einer 
Villa nach vorstehendem Programm. Der Entwurf ist in 
. darzustellen und zwar in 
Grundrissen, 2 Ansichten, 1 Schnitt, 1 Perspektive im 
tab I: 100. 
Perspektive ist der Standpunkt in einer der angrenzen- 
sen zu wählen und die Bildebene durch die dem Stand- 
zunächst liegende Ecke des Gebäudes zu legen. 
Die Entwürfe sind bis zum 25. August 1802, Mittag ı2 Uhr, 
an die Adresse des Herrn Rechtsanwalt Föhring in Halle a, S., 
Rathausgasse, mit einem verschlossenen, mit dem Motto bezeichneten 
uvert, welches den Namen des Verfassers enthält, einzureichen. 
)as Preisrichter-Amt ‚haben die Herren Stadtbaudirektor Licht 
in Leipzig, Architekt Schreiterer in Köln und Architekt Seeling in 
S ı übernommen. Die Entscheidung findet innerhalb drei Wochen 
na Ablieferungstermin statt. 
e Entwürfe bleiben behufs Ausstellung und Berichterstattung 
September zur Verfügung des Kunstgewerbe-Vereins in Halle, 
3m das Recht zusteht, die Entwürfe sowohl vor als auch nach 
Entscheidung öffentlich auszustellen. 
Die Preise bestehen in 1. Preis 600 Mark, 2. Preis 400 Mark, 
3. Preis 200 Mark, 
Ausserdem steht dem Bauherrn das Recht zu, weitere Entwürfe 
zum Preise von 250 Mark anzukaufen. 
Den Preisrichtern soll anheimgestellt bleiben, die zu Preisen 
disponible Summe von 1200 Mark anderweit, aber höchstens zu drei 
Preisen zu verteilen... Das Urteil des Preisgerichts wird in der 
„Deutschen ‚Bauzeitung“ und dem „Centralblatt der Bauverwaltung“ 
veröffentlicht. 
Bewerber, welche bei der Ausstellung der Entwürfe nach der 
Entscheidung namentlich genannt zu sein wünschen, wollen dies auf 
dem Couvert ‘vermerken. 
Das Urteil des Preisgerichts nebst Begründung wird protokollarisch 
festgestellt und in der nächstfolgenden Versammlung des Kunstgewerbe- 
Vereins spätestens 8 Tage nach der Entscheidung behannt gemacht. 
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