Full text: Deutsche Konkurrenzen (1907, Bd. 21, H. 241/252)

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No. 64 „Parkbild“, No.82 „Sonate“, No. 86 „Symphonie“, No.93 „Mülhausen 1906“, 
No. 102. „ Wandeihalle“, No. 104 „Rotes Feld“, No. 110 „Farkstimmung‘, No. 114 
„Schwarzer See“, No.117 „An der 111“, No. 120 ..„Fortepiano“, No.127 „Lokalcolorit“, 
No. 134 „Made in Germany“, No. 135 „Programmusik“ zur engeren Wahl gestellt. 
Nachdem unter den letztgenannten Arbeiten in gemeinschaftlicher Beratung die 
No. 9, 62, 64, 102, 114, I17, 120 und 134: als mit den übrigen nicht gleichwertig 
ausgeschieden worden waren, blieben ı3 Entwürfe zur engsten Wahl übrig, nämlich 
die No. 13, 14, 17, 18, 36, 50, 82, 86, 98, 104, 110, 127 und 135. 
Dieselben wurden hierauf durch das Los an die technischen Mitglieder des 
Preisgerichts zur eingehenden Prüfung und Begutachtung überwiesen; diese Begutachtung 
ist in der Anlage beigefügt. Nach Anhörung der einzelnen Gutachten wurde beschlossen, 
die No. 13, 36, 50, 82, 110, 127 und 135 für die Preisverteilung in Betracht zu ziehen. 
Mit Rücksicht darauf, dass diese Entwürfe zum Teil unter sich gleichwertig be- 
funden wurden, wurde entsprechend der im Preisausschreiben vorgesehenen Berechtigung 
der Preisrichter mit Einstimmigkeit beschlossen, die als Preise ausgesetzte Summe von 
12000 Mk. wie folgt zu verteilen: 
einen ersten Preis von 3000 Mk. dem Entwurf No. 36, Kennwort „Mühle“ (gezeichnet), 
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» n ” m: 3000 ; ” 482, % „Sonate“, 
„ zweiten ». 42000: n n „127 ; „Lokalkolorit‘“, 
” ” ” + 42000. . 5 „135, % „Programmusik‘“ , 
„dritten, » 41000. , ; ” „3, x „Im Park“, 
» # » ». 1000: » # 110, n „Parkstimmung‘, 
Bei der Eröffnung ‘der zugehörigen verschlossenen Briefumschläge ergaben sich 
als Verfasser: 
von No. 36 Graf d& Roeckle, Architekten in Stuttgart, 
82 Prof. HM. Billing & Wiln. Vittali in Karlsruhe, 
127 Prof. Dr. Ing. X. Vetterlein in Darmstadt, 
135 P. Z. Zroost, Architekt in‘ München, 
13 Josef Schmidt, Architekt in Frankfurt a. Main, 
„ 110 Chr. Städler, Architekt in Tübingen. 
Endlich wurde einstimmig beschlossen, die Entwürfe No. 50, Kennwort „Spectator‘“, 
und No. 86, Kennwort „Symphonie“, zum Ankauf zu empfehlen; als Verfasser wurden 
ermittelt: 
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von No. 50 Seltzer & Schüle, Architekten in Mülhausen i. Els. 
„»„ 86 Paul Thiersch-Hildebrandt, Architekt in München. 
Begutachtung der zur engsten Wahl gestellten Entwürfe. 
Entwurf No. 13 „Zm Park“, Einfache, hübsche Gesamtanordnung im Grundriss 
und Aufbau, die dem Platz und dem Park gut angepasst ist und mit verhältnismässig 
geringen Baukosten ausführbar erscheint. Als Mängel sind zu bezeichnen die räumlich 
zu kleine Eingangshalle, die ungenügenden Treppen zu den Galerien, die Lage der 
Hausmeisterwohnung im Keller. 
Entwurf No. 14 „Deutschen Musen“. Im Erdgeschoss sind geräumige Eintritts- 
und Garderobenhallen angeordnet und mit den Haupträumen in gute Verbindung 
1 gebracht. Die Anordnung des Nebensaales in der Längsachse des grossen Saales ist 
4 zu loben. Die Aborte sind zum Teil unzweckmässig angebracht und namentlich im 
j Erdgeschoss ohne genügende Belichtung. Die Anlage der Gartenterrasse und des 
Erholungspavillon ist nicht einwandfrei. Der Aufbau zeigt einen zu grossen Auf- 
wand von Motiven und wirkt durch die starke Gliederung der einzelnen Bauteile 
etwas unruhig. 
  
Entwurf No. 17 „Per omnes passus et instantias“. Die gebrochene Grundrissfigur 
kann nicht als ein glücklicher Griff in dem sonst sehr schönen Entwurf bezeichnet 
werden. Die Vorfahrten und Zugänge sind gut angelegt. Im Untergeschoss ergibt 
sich eine sekr ausgedehnte niedrige Garderobehalle mit etwas kärglicher Tagesbeleuchtung. 
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