Full text: Deutsche Konkurrenzen (1907, Bd. 21, H. 241/252)

  
  
  
  
  
  
  
  
DZ 
Im unmittelbaren Anschluss an die Expedition ist ein kleinerer Raum für 2 Personen vorzusehen, 
in welchem die Zentralstelle für den Fernsprechdienst des eigenen Gebäudes sowohl als die Anschluss- 
stelle für den öffentlichen Fernsprechverkehr untergebracht werden soll. 
In Bezug auf die Unterbringung der einzelnen Versicherungsabteilungen in dem Gebäude wird 
dem Architekten freie Hand gelassen, doch ist es wünschenswert, dass die Unfall-Versicherungsabteilung 
und die HMaftpflicht-Versicherungsabteilung möglichst nachbarlich placiert werden, 
Ferner bedarf es 
eines Zimmers für ein oder zwei Subdirektoren nebst Vorzimmer zu solchem, eventuell mit schall- 
dämpfenden Türen, 
für jedes Stockwerk eines kleineren Empfangs- bezw. Konferenzzimmers von etwa 3,5 bis 4,5 m Breite. 
In Aussicht genommen ist die Errichtung eines Spezsesaales mit Anrichtraum bezw. Geschirr- 
raum, Küche, Spülküche und Vorratsraum für einen eventuell einzurichtenden täglich einmaligen 
Kochdienst für 200 bis 300 Beamte. 
Der Speisesaal dürfte praktisch bis zu 100 Personen Aufnahme gewähren. 
Die letzteren Räume sind im Souterrain (Tiefparterre) unterzubringen. 
Allgemeines, 
Jedes Zimmer sollte vom Korridor aus zugänglich sein. 
Für den Hausmeister, der sich während der Dienststunden in der Verkehrshalle aufzuhalten hat, 
ist zum Aufenthalt während der übrigen Tageszeit ein Raum unmittelbar neben dem Eingange in dem 
Erdgeschoss vorzusehen, von dem aus der Zugang zum Gebäude unbedingt übersehen werden kann; 
dieser Raum muss mit einer der nach hinten gelegenen Wohnungen in Verbindung stehen bezw. 
Teil derselben sein. 
Im Souterrain ist eine Kleider - Ablage mit Waschraum für das Beamtenpersonal, und zwär 
getrennt nach Geschlechtern, einzurichten. 
Ebendaselbst sollen für je 25 bis 40 Beamte ein X7/osett und zwei Pissozre, getrennt nach 
Geschlechtern (für Damen 3 Sitze) vorgesehen werden. 
An geeigneter Stelle ist ein Raum für das Einstellen von Fahrrädern des Personals vorzusehen. 
Ausser der Haupttreppe sind, der Grösse des Gebäudes und dem darin stattfindenden Verkehr 
entsprechend, noch ein oder zwei feuersicher herzustellende Nebentreppen anzulegen. 
Ausser durch die Treppen sollen die einzelnen Stockwerke eventuell auch durch Fahrstühle 
und zwar mittelst eines Fahrstuhles für Materialien, Drucksachen und Akten, welcher von dem 
Materialraume bis zum Boden führt, sowie durch einen Fahrstuhl für Personenverkehr, welcher in der 
Nähe des Eingangs und der Haupttreppe sich befindet, verbunden werden. 
In jedem Stockwerke ist für je ein Klosett, einen Waschraum, Pissoiranlage, sowie Kleider- 
ablage für die in dem betreffenden Stockwerke verkehrenden Direktions- und Aufsichtsratsmitglieder, 
sowie die in demselben beschäftigten Oberbeamten Sorge zu tragen. 
Das Dachgeschoss soll, abgesehen von dem als Trockenboden zu reservierenden Teil und 
abgesehen von den eventuell hier unterzubringenden Nebenräumen, der Wohnung des Direktors etc, 
ausschliesslich als Aufbewabrungsraum für die ältesten reponierten Akten dienen. 
Trennungen, soweit solche nicht etwa durch Brandmauern oder durch sonstige bauliche Kon- 
struktionen bedingt sind, brauchen nicht vorgesehen zu werden. Es bleibt vielmehr vorbehalten, 
dieselben je nach dem eintretenden Bedürfnis allmählich zu schaffen. 
Es besteht die Absicht, die sämtlichen Fenster des Hauses als Doppelfenster vorzusehen. 
Für die 
Transport- Abteilung 
ergeben sich folgende Bedürfnisse: 
ein grosses Bureau für 36 Beamte und einen Abteilungsvorsteher, 
ein weiteres Zimmer für 12 Beamte in unmittelbarer Verbindung mit dem grossen Bureau (Korrespon- 
denz - Abteilung), 
ein weiteres Zimmer für 12 Beamte in unmittelbarer Verbindung mit dem grossen Bureau (Schaden- 
Abteilung), 
ein Zimmer für 6 Personen, 
ein weiteres Zimmer von 3,5—4,5 m Breite für Beamte, denen aus besonderen geschäftlichen Rück- 
sichten ein Sonderzimmer anzuweisen ist, bezw. zum Kollationieren etc. 
Für die 
Unfall - Abteilung 
ergeben sich folgende Bedürfnisse: 
ein grosses Bureau für 18 Beamte und einen Abteilungsvorsteher, 
ein weiteres Zimmer für 12 Beamte in unmittelbarer Verbindung mit dem grossen Bureau (Korrespon- 
denz- Abteilung), 
ein weiteres Zimmer für 12 Beamte in unmittelbarer Verbindung mit dem grossen Bureau (Schaden- 
Korrespondenz - Abteilung), 
ein Zimmer für 6 Personen, 
ein Zimmer für den Gesellschaftsarzt von 3,5—4,5 m Breite, eventuell mit schalldämpfenden Türen, 
ein Zimmer für den Mathematiker von 4—4,5 m Breite, 
ein Zimmer von etwa 3,5—4,5 m Breite für Beamte, welchen aus besonderen geschäftlichen Rück- 
sichten ein Sonderzimmer anzuweisen ist, bezw. zum Kollationieren etc.
	        

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