Full text: Deutsche Konkurrenzen (1893, Bd. 2, H. 13/24)

  
Entwurf No 50: „Fortschritt“, Die äusserst knappe Zusammen- 
drängung der Gemeinde um Altar und Kanzel und die erzielte geringe 
umbaute Raummasse verdient Lob. Die Treppenanlage neben dem 
Chor ist so, wie sie gezeichnet ist, reichlich steil. Die Architektur 
ist in ihrem einmal gewählten Charakter konsequent; weniger gelungen 
erscheint die obere Lösung des Turmes, die verbesserungsbedürftig 
und -fähig ist. Die Kosten werden die Bausumme nicht überschreiten, 
Entwurf No. 15: „Chemnitz 1893“ (um ein weisses Kreuz). 
Der Grundriss zeigt in knappster Form eine gute Zusammenfassung 
der Gemeinde. Bedenklich eng ist das Chor gehalten, Die Verkehrs- 
bedingungen sind erfüllt. Ungenügend ist an einigen Stellen die 
Beleuchtung, sowohl in der Turmhalle, als auch unterhalb der Kreuz- 
flügelemporen, In Betreff der Architektur ist die‘ starke Auflösung 
der äusseren Gestalt in Giebeln nicht vorteilhaft und steht mit der 
einfachen Ruhe des Turmes in Widerspruch. Die mafsvolle Ver- 
wendung von Sandstein und die Einfachheit der Gesamtarchitektur 
lassen die Ausführung in den Grenzen der Bausumme möglich er- 
scheinen, 
Bauausführung. 
Den Herren . Abesser d: Kröger in Berlin, deren Entwurf 
‚Ecclesia‘“ mit dem I. Preis ausgezeichnet wurde, ist von der 
Kirchengemeinde St. Markus die Bauausführung übertragen worden. 
Die Ausführung erfolgt mit kleinen Abänderungen unter Zugrunde- 
legung des preisgekrönten Entwurfs. Die Gesamtbausumme der Kirche, 
einschliesslich der Ausstattung ist auf 375000 M. festgesetzt, 
  
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