Full text: Technische Hochschule Stuttgart. Habilitationsordnung (1952)

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nach $ 4 der Habilitationsordnung ordnungsmäßig und vollständig 
eingereicht hat. 
Der Berichter muß sein Urteil über die Habilitationsschrift 
und die Veröffentlichungen des Bewerbers eingehend schriftlich 
begründen. 
Jeder Mitberichter muß einen besonderen schriftlichen Bericht 
vorlegen. Er darf sich darin auf längere Ausführungen des Be- 
richters beziehen, um sie nicht wiederholen zu müssen, Er muß 
jedoch sein Urteil selbständig formulieren, 
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Entscheidung über die Annahme der Habilitationsschrift 
Der Dekan setzt die Berichte des Berichters und des Mitberichters 
bzw. der Mitberichter mit dem Habilitationsgesuch und allen 
Unterlagen und Nachweisen sowie der Habilitationsordnung bei 
den Mitgliedern der Fakultüt und dem Senatsberichter in Umlauf, 
Nachdem er sie zurückerhalten hat, läßt er in der nächsten 
Sitzung der Fakultät über die Annahme der Habilitationsschrift 
und damit über die Zulassung zum weiteren Habilitationsverfahren 
sntscheiden. 
Die Fakultät beschließt die Zulassung nur dann, wenn der Be- 
werber den Anforderungen an die wissenschaftlichen Leistungen 
auf eine hervorragende Weise genügt. Dies gilt auch für Bewerber, 
die bereits an einer anderen Hochschule oder Universität habi- 
litiert waren. 
Für die Annahme der Habilitationsschrift ist die Fakultät be- 
schlußfähig, wenn mindestens zwei Drittel ihrer Mitglieder 
anwesend sind. Berichter und Mitberichter werden hierbei mitge- 
zählt. Die Annahme muß mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen 
werden, 
Beschließt die Fakultät, die Habilitationsschrift und damit das 
Gesuch abzulehnen, so legt der Dekan den Abweisungsbeschluß, 
die Berichte und das Habilitationsgesuch mit allen Unterlagen
	        

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