Volltext: Galvanismus und Elektrodynamik (4)

Vorwort zum vierten Bande.

Der vierte Band schliesst sich dem Inhalt nach unmittelbar dem
dritten Bande an. Er enthält alle Abhandlungen und Aufsätze aus
dem Gebiete des Galvanismus und der Elektrodynamik, welche WıLHELM
WEBER in dem Zeitraume 1858—1880 veröffentlicht hat, sowie eine
Anzahl von Abhandlungen und Aufsätzen, welche sich in seinem Nachlasse
 vorgefunden haben. Ihnen ist sodann noch ein Aufsatz mit Bemerkungen
 über das Münchner magnetische Observatorium als Anhang
beigefügt, welcher erst nach der Herausgabe der drei ersten Bände
aufgefunden wurde und der daher in dem zweiten Bande, dem er seinem
Inhalt nach angehört, nicht mehr Aufnahme finden konnte.
Die Abhandlungen sind mit Ausnahme derjenigen, welche den
Nachlass und den Anhang bilden, in chronologischer Reihenfolge angeordnet
 worden, wozu dieselben Gründe, welche die gleiche Anordnung
im dritte Bande veranlasst haben, maassgebend gewesen sind. Die drei
letzten der unter dem gemeinschaftlichen Titel „Elektrodynamische
Maassbestimmungen“ erschienenen sieben Abhandlungen, von denen die
vier ersten im dritten Bande abgedruckt worden sind, finden sich unter
No. V, VIII und XIT und eine achte ihnen zugehörige, bisher noch nicht
veröffentlichte, als erste Abhandlung im Nachlass aufgenommen.
Während die vier ersten Abhandlungen der Elektrodynamischen
Maassbestimmungen die Erforschung der wechselseitigen Kräfte, welche
elektrische Theilchen untereinander oder andere Körper auf diese ausüben,
 zum Hauptinhalt haben, beschäftigen sich die folgenden, in diesem
Bande aufgenommenen, vornehmlich mit den durch jene Kräfte hervorgerufenen
 Bewegungen der elektrischen Theilchen. Ein merkwürdiges
Zusammentreffen war es, dass, als WıLBELM WEBER zu der ersten Veröffentlichung
 über diesen Gegenstand schreiten wollte, bereits KIRCHHOFF,
welcher sich gleichzeitig mit den Gesetzen der galvanischen Strömung
beschäftigt hatte, kurze Zeit zuvor dem Herausgeber der Annalen für
Physik und Chemie eine Abhandlung gleichen Inhaltes überreicht hatte.
Hierauf bezieht sich die unter No. VI aufgenommene Bemerkung J. C. Poc-GENDORFF’sS,
 auf welche WILHELM WEBER selbst (WıLnELM WEBER’S Werke,

 
	        
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