Full text: Denkschrift: Die Technische Hochschule Stuttgart einst und Jetzt (1947)

     
   
-4- 
Was in den vergangenen zwei Jahren erreicht wurde, wäre ohne 
     
    
    
      
    
     
      
       
    
    
      
      
    
    
       
    
    
    
    
    
die verstándnisvolle Hilfe der Militärregierung nicht môglich ge- 
wesen, und die Hochschule môchte bei dieser Gelegenheit nicht ver- 
säumen, ihren aufrichtigsten Dank für die Unterstützung auszu- 
sprechen, die ihr von seiten der Besatzungsmacht gewährt wurde. 
Wenn dieses Vorwärtsstreben der Hochschule nicht durch Ermutigung 
und Hilfe von jenseits der deutschen Grenzen getragen wird, be- 
stehen zwingende Gründe zu der Annahme, daß schließlich doch das 
   
Programm der Improvisation und Selbsthilfe nicht ausreichen wird, 
um mit den bereits erwähnten Schwierigkeiten fertig zu werden, 
die anstatt geringer zu werden, in den letzten Monaten immer mehr 
angewachsen sind. So richtet die Hochschule, besorgt um ihre Zu- 
kunft und die ihr gestellten Aufgaben, ihre Blicke nach den Uni- 
versitüten und Hochschulen des amerikanischen Volkes, auf daB sie 
   
in Erwägung ziehen möchten, sich der Technischen Hochschule Stutt- 
gart wohlwollend anzunehmen. 
Ein derartiger Plan würde Mittel und Wege eröffnen, um die 
   
Hochschule wieder in Verbindung mit den Errungenschaften der mo- 
dernen wissenschaftlichen Forschung zu bringen, die Erfüllung der 
materiellen Voraussetzungen anzubahnen und das Sinken des Lebens- 
standards der Dozenten und Studenten unter das Existenzminimum 
zu verhindern. 
Um den Wunsch nach Unterstützung mit konkreten Unterlagen zu 
belegen, wurde ein Vergleich angestellt zwischen dem Stand der 
Hochschule in normalen Zeiten und ihrem heutigen Stand, d.h. zwi- 
Schen 1930 und 1947. Diese Gegeniiberstellung diirfte der günstigste 
Weg sein, um die gegebenen Tatsachen so wahrheitsgetreu wie nur 
möglich darzustellen, die für die Patenhochschule in den USA zum 
Aufbau eines Hilfsprogramms notwendig sind.
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.