Full text: Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung : vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten

  
1185 
kel messen Kann, urtheilen zu können ; muß 
man untersuchen, welchen. Einflufs gewisse: 
Fehler, die zum Theil in dem Bau des Sextan- 
ten liegen, zum Theil bey.den Berichtigungen 
desselben begangen werden können, auf die 
Beobachtungen haben. Diese Untersuchun: 
gen werden zugleich dazu dienen, noch eini- 
ge andere. als die bisher gezeigten Prüfungen 
des Sextanten anzustellen. Zuerst will ich 
den Fehler untersuchen „welcher daker ent- 
steht, wenn die Axe der Fernröhre gegen 
die Ebene des Sextanten geneigt ist; Um 
diese Untersuchung einfacher zu machen, schi- 
ke ich folgenden Lehnsaz voraus. Wenn auf 
einen Punct k Fig. 4x ‚der Spiegelebene HL 
zween Lichtstrahlen Gk,gk auffallen, durch 
diese Strahlen. eine Ehene AC, und durch ihre 
Durchschnittslinie AB mit der Ebene des Spie- 
gels HI auf der andern Seite des Einfallsloths 
Ek eine zweyte Ebene AD so gelegt wird, 
dafs diese Ebenen AD und AC auf beyden 
Seiten ‚gleiche Winkel mit dem Einfallslorh 
machen , so. liegen, beyde zurükgeworfene 
Strahlen in der Ebene AD, und ihre Winkel 
Gkg und Fkf; welche sie in beyden Ebenen 
mit einander machen, sind einander gleich. 
Beweis. Es seye der Lichtstrahl Ck._ auf 
der gemeinschaftlichen Durchschnittslinie AB 
der drey Ebenen HLAC,AD senkrecht, :so 
ist auch der zurükgeworfene Fk auf AB senk- 
recht, weil beyde in einer Verticalebene auf 
die Spiegelebene liegen. Man mache kF—=kG 
und ziehe durch F und G die Linien DEE C2G 
mit AB parallel, so liegen die Puncte F f,Gg 
in 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
PN a A x # is Da hidden 
RES NE Ta 
 
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.