Title:
Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung : vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten
Creator:
Bohnenberger, Johann Gottlieb Friedrich von
Shelfmark:
1G 2912
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1568626070802/143/
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nien HG und FE an, welcher dem gedoppel- 
ten Neigungswinkel heyder Spiegel gleich ist; 
Der Winkel kih bleibt, derselbe ‚so lange 
FEfF sich nicht ändert, folglich liegen alle 
Strahlen auf der. Oberfläche eines Kegels, 
der durch die Umdrehung der Linie ki um die 
AxeGi beschrieben wird, wenn man den Spie- 
el um seine Axe dreht... Man findet, also ın 
diesem Fall mit dem Sextanten alle Winkel 
zu grofs, und die Berechnung des. Fehlers re- 
ducirt sich auf die Auflösung der Aufgabe: Die 
beyden Schenkel eines Winkels haben gleiche 
gegebene Neigung gegenieine gegebene Ebe- 
ne; durch sie stehen Ebenen senkrecht auf 
dieser Ebene, und machen, mit einander ei- 
nen gegehenen Winkel; man sucht den Win- 
kel, welchen die beyden schiefen Schenkel 
mit einander machen; Oder in einem sphäri- 
schen Dreyek sind zwey gleiche Seiten sammt 
dem eingeschlossenen Winkel gegeben, man 
sucht die dritte Seite. Diese Aufgabe ist die 
umgekehrte der allgemeinern in Herrn Hof- 
rath Kästners astron. Abhandlungen 1.Samml. 
S. 35. n. 168. u. f.._ Wenn nach 186 der an- 
geführten Abhandl. der eingeschlossene Win- 
kel x, die ihm gegenüberstehende Seite d, 
die’ beyden andern Seiten p und q heißen, 
So ıst 
cos d—sinpsin 
COS % — ıpSnd. 
  
cosp cos q 
aber hier p=q= der Neigung der Fernröhre 
cosd-— sinp? ; 
also COS 0 2 ES am 
cosp? 
daher 
  
  
 
        

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