Full text: Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung : vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten

schreibt inseiner practischen Geometrie (1 Th. 
S, 461. S. 122 u. FE. der neuen Auflage) einen 
Winkelmesser mit Spiegeln in der Gestalt; ei- 
nes Quadranten, auch findet man daselbst ei- 
ne deutliche Darstellung der Theorie geome- 
trischer Werkzeuge mit Spiegeln. Ramsden 
hat auch eine Abhandlung über die Sextanten 
geschrieben, von welcher aber nur wenige 
Exemplare gedruckt wurden, weswegen diese 
Schrift nicht mehr zu haben ist. Herr Pro- 
fessor Seyffer hatte die Güte mir einen Aufsaz 
über einige Verbesserungen des Spiegelsex- 
+anten  mitzutheilen, über welche ihm wäh- 
rend. seines Aufenthalts in England Ramsden 
selbst Auskunft gab. Diese Verbesserungen 
bestehen. in folgendem. Ramsden erinnert 
mit Recht, dafs man den Sextanten durch die 
vielen Correctionsschrauben allzuzusammen- 
gesezt und eben dadurch wandelbar gemacht 
habe.” Er warf daher an dem Sextanten alle 
Correctionsschrauben «weg, diejenige ausge- 
nommen welche dazu dient, den kleinen Spie- 
el auf die Ebene des Sextanten senkrecht zu 
stellen, und begnügte sich damit, bey dem 
Bau des Sextanten den kleinen Spiegel unge* 
fäühr dem grofsen parallel zu stellen, wenn die 
Alhidade auf o-steht. : Hat‘ man den Fehler 
des Ihdex. einmal bestimmt, so wird sich der- 
selbe nicht leicht ändern. Ramsden versi- 
Chert, dafs’ mehrere Sextanten , nachdem sie 
nach Indien und wieder zurük. gebracht wOor- 
den waren, noch denselben Fehler des Index 
hatten, wie man. ihn vor der Abreise gefun- 
den hatte. (Der oben beschriebene Sextant 
Ka hat 
  
 
	        

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