Title:
Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung : vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten
Creator:
Bohnenberger, Johann Gottlieb Friedrich von
Shelfmark:
1G 2912
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1568626070802/339/
  
Gebrauch ein Licht gesezt, welches die Char-. 
ze erleuchtet , und ihr ein dem vollen Monde 
ähnliches Ansehen gibt; zugleich ist der Be- 
obachter gegen das Blenden des Lichts gesi- 
chert. Die Augenblike der. Beobachtungen 
bemerkt. man. an der Uhr, welche man be- 
richtigt,. um die Zeit der Beobachtungen in 
wahrer, mittlerer oder Sternzeit angeben zu 
können. i 
Hat man nun an einem andern Ort Beob- 
achtungen derselben. Erscheinungen , so fin- 
det man aus. der Vergleichung ihrer Zeiten 
den Mittagsunterschied ; und folglich auch 
den Unterschied der Längen beyder ‚Oerter 
(S$. 7 
Weil der Mondschatten nicht scharf be- 
gränzt ist, SO mufßs man sich eine gewisse 
Gränze desselben wählen, an welcher man 
immer die Ein- und, Austritte der Fleken be- 
merkt. Sind die Fleken grofs, so kann man 
die Ein- und Austritte ihrer Ränder und ihrer 
Mittelpuncte , die man nach dem Augenmas 
bestimmt, beobachten. Hat sich der andere 
Beobachter einer Fernröhre, welche von der 
des erstern verschieden ist, bedient, so wird 
er die Ein- und Austritte früher oder später 
gesehen haben, als’der erstere. Nimmt man 
aber aus den Mittagsunterschieden, welche 
so wohl aus den Eintritten, als auch aus den 
Austritten hergeleitet wurden, ein Mittel, so 
heben sich diese Fehler gegen einander auf. 
Beyspiel. Bey der sotalen Mondsfinster- 
nifs den 22. October 1799 wurden in Paris 
von. H. Mechain, und in Gotha von H. vorn 
Zach 
  
 
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.