Volltext : Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung : vorzüglich vermittelst des Spiegelsextanten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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dem Beobachter kommenden Sonnenstralen
zum Theil oder ganz auffängt. Die Beobachtungen
 der Sonnenfinsternisse können .also
nicht gerade zu, wie Mondsfinsternisse, zur
Bestimmung des Mittagsunterschieds gebraucht
werden. Aus den Beobachtungen des Anfangs
und des Endes kennt man die scheinbare Entfernung
 der Mittelpuncte der Sonne, und des
Monds von einander, welche der Summe ihrer
Halbmesser gleich ist. Zieht man durch den
Mittelpunet des Monds einen gröfsten. Kreis
senkrecht auf dieEbene der Ecliptic,so entsteht
ein rechtwinklichtes sphärisches Dreyek ©IB
Fig. 53. Taf. VLI., in welchem © die scheinbare
 Entfernung der Mittelpuncte, © B ein
Theil der Ecliptic, 85 die scheinbare Breite
des Monds ist. In diesem Dreyek ist die Hypotenuse
 ©2 gegehen; wäre die scheinbare
Breite des Monds BY bekannt, so könnte
man die Seite OB finden. Diese drükt den
Unterschied ‘der scheinbaren Längen des
Monds und der Sonne aus. Wäre nun noch
der Unterschied zwischen der wahren Länge
des Monds (wie sie aus dem Mittelpunet der
Erde erscheint) und zwischen der scheinbaren
 (wie sie der Beobachter auf der Oberfläche
 der Erde siehet), gegeben, so könnte
man aus dem Unterschied der: scheinbaren
und wahren Länge des Monds und der Sonne
und aus dem Unterschied zwischen der wahren
 und scheinbaren Länge des Monds (der
Zängenparallaxe) den Unterschied zwischen
der wahren Länge des Monds und der Sonne
in dem Augenblik ‚da man den Anfang oder
das

 
            
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