ı. dass wesentliche in der Person des Bewerbers liegende Voraussetzungen
für die Verleihung irrigerweise als gegeben angenommen
worden sind, oder
2. dass der Privatdozent der Verleihung der Lehrbefugnis unwürdig
war.
(3) Vor dem Widerruf ist dem Privatdozenten Gelegenheit zur
Stellungnahme zu geben.
8 20
Erlöschen der Lehrbefugnis
(1) Die Lehrbefugnis erlischt, wenn der Privatdozent yechtskräftig
wegen einer Straftat verurteilt wird, die bei einem Beamten
den Verlust des Amtes kraft Gesetzes Zur Folge hat,
(2) Steht zu erwarten, dass diese Rechtsfolgen eintreten werden,
SO kann der Grosse Senat für die Dauer des Verfahrens dem Privatdozenten
die Ausübung der Lehrbefugnis vorläufig untersagen.
(3) Das Erlöschen wird vom Grossen Senat festgestellt und dem Be-+roffenen
vom Rektor mitgeteilt,
S 21
Entziehung der Lehrbefugnis
(1) Die Lehrbefugnis kann entzogen werden,
i. wenn ein Privatdozent wegen einer ehrenrührigen Handlung,
bei deren Vorliegen in einem Disziplinarverfahren eine Entfernung
aus dem Dienst in Betracht käme, pechtskräftig zu
Strafe verurteilt Wird,
„. wenn ein Privatdozent, der zugleich Beamter auf Lebenszeit
oder auf Zeit ist, än einem Disziplinarverfahren rechtskräftig
aus dem Dienst entfernt wird,
‚wenn ein Privatdozent, der zugleich Beamter auf Widerruf
ist, aus Gründen, bei deren Vorliegen in einem Disziplinarverfahren
eine Entfernung 9QuU8s dem Dienst in Betracht käme,
aus dem Amt yechtskräftig entlassen wird,
10m