Full text: Promotionsordnung (1979)

b) Das zweite Bildfeld der ersten Reihe enthält die Aufnahme des Titel- 
blattes der Dissertation (siehe Anlage 1). 
c) Das dritte Bildfeld kann für die Aufnahme der (nicht mehr als eine Seite 
umfassenden) Kurzfassung verwendet werden (siehe Anlagen 3 und 4). 
d) Die letzte Aufnahme der Dissertation enthält den Lebenslauf des Dok- 
toranden. 
e) Sofern auf dem Raster ein freies Bildfeld verbleibt, wird die Aufnahme 
eines ohne optische Hilfsmittel lesbaren Ende-Vermerks empfohlen. 
1.4.3 Die Herstellung der Mikrofiches 
Die Herstellung der Mutterkopie und ihre Duplizierung wird von kommer- 
ziellen Unternehmen vorgenommen. 
Für die Herstellung ist das Reinschrift-Original (kein Durchschlag und 
keine Kopie) in ungebundener Form bereitzustellen. Nur so ist die größt- 
mögliche Qualität der Verfilmung gewährleistet. 
Bei der Vergabe des Auftrags genügt der Hinweis, daß die Mikrofiches ge- 
mäß DIN 19 054 Teile 1 und 3 herzustellen seien. Diese Normblätter enthal- 
ten die für den Hersteller wesentlichen Daten und Anforderungen, die auch 
die Qualität (nach DIN 19051) und die Haltbarkeit (nach DIN 19 070) der 
Mikrofiches garantieren. 
Für die Duplikate der Mutterkopie sollte Diazo-Material (aber nicht Vesi- 
cular-Diazo) verwendet werden. Die Stärke des Materials sollte minde- 
stens 0,125 mm betragen. 
Die Kosten der Mikroficheherstellung vervielfältigen sich sprunghaft um 
den Faktor der Anzahl von Mikrofiches, die zur Erfassung des Textes der 
Dissertation benötigt werden. 
Daher liegt es im Kosteninteresse des den Auftrag erteilenden Doktoran- 
den, daß der Gesamtumfang der Arbeit (einschließlich Titelblatt, Kurz- 
fassung, Lebenslauf) entweder 97 Seiten oder ein Vielfaches dieser Zahl 
nicht nur um wenig Text überschreitet, da für den mit wenigen Aufnah- 
men versehenen Fiche die gleichen Kosten wie für den auf allen 98 Bild- 
feldern ausgenutzten Fiche zu erbringen sind. Hier wird der Hinweis wie- 
derholt, daß auf jedem Fiche das Testbild (siehe oben 1.4.2.2, a) aufgenom- 
men wird, wodurch jeweils eines der 98 verfügbaren Bildfelder in Abzug 
zu bringen ist. 
Die von der Kultusminhisterkonferenz 1977 beschlossenen Grundsätze für 
die Veröffentlichupßg von Dissertationen sehen bundeseinheitlich die Ab- 
lieferung einer vom Hauptberichter genehmigten Kurzfassung (Abstract) 
vor. Die Deutsche Bibliothek in Frankfurt veröffentlicht diese Kurzfassun- 
gen seit 19% im Hochschulschriften-Verzeichnis der Deutschen Bibliogra- 
phie (RejMe H) und gibt dazu Richtlinien heraus (siehe Anlage 3). 
Die Kärzfassung (Muster siehe Anlage 4) ist zusammen mit den Pflicht- 
exernplaren der Dissertation bei der Universitätsbibliothek abzuliefern, 
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