Full text: Promotionsordnung (1979)

4. Bewerber, die nicht mindestens ein Jahr der Universität Stuttgart im 
Sinne von Abs. 1 Ziff. 4 angehören, haben das Ausnahmegesuch zu be- 
gründen. 
ä Bei Bewerbern, die ein selbstgewähltes Thema zu untersuchen beab- 
sichtigen, prüft der Promotionsausschuß der jeweiligen Fakultät pflicht- 
gemäß, 
a) ob die betreffende Fakultät für das in Aussicht genommene Thema 
fachlich zuständig ist, 
b) ob das Thema eine wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Disser- 
tation im Sinne von 8 2 Abs. 1 erwarten 1äßt, 
c) ob die mit dem Thema zusammenhängenden Fachgebiete an der 
Universität Stuttgart in ausreichendem Maße vertreten sind; hierzu 
gehören fachkompetente Professoren, denen das Recht des Berichters 
zusteht, sowie eine hinreichende Sachausstattung (Räume, Appara- 
turen, Bibliotheken, Forschungsmittel etc.), welche zur Durchfüh- 
rung der erforderlichen Forschungsarbeiten notwendig ist, 
d) ob ein Professor oder Privatdozent der Universität Stuttgart, dem 
das Recht eines Berichters zusteht, bereit und in der Lage ist, die 
Betreuung des Bewerbers zu übernehmen. 
(3) Der in Abs.2 Ziff. 2 oder 3 geforderte Nachweis ist in der Regel auf 
folgende Weise zu erbringen: 
a) die Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit, die einer Diplomarbeit 
vergleichbar ist, 
b) die Ablegung von zwei mündlichen Prüfungen in verschiedenen Fach- 
gebieten von je etwa 30 Minuten Dauer. 
Der Vorsitzende des Promotionsausschusses legt die näheren Einzelheiten 
(Prüfer, Termine, Prüfungsfächer und -gegenstände) fest. Der Promotions- 
ausschuß kann andere Arten des Nachweises anerkennen und in beson- 
deren Fällen auf die genannten Leistungen ganz oder teilweise verzichten. 
(4) Über die Zulassung zur Promotion entscheidet im Regelfall der Dekan 
der zuständigen Fakultät. 
In allen anderen Fällen legt der Dekan das Zulassungsgesuch eines Be- 
werbers dem Promotionsausschuß vor. In den über 8 3 Abs. 2 hinaus- 
gehenden Fällen ist die Entscheidung dem Senat vorzulegen. 
(5) Das Gesuch auf Zulassung zur Promotion ist schriftlich an das Rek- 
toramt zu richten. Es muß, soweit nicht schon bei den Akten vorliegend, 
enthalten: 
1. eine in deutscher Sprache abgefaßte Darstellung des Lebenslaufes, die 
insbesondere über den Bildungsgang des Bewerbers Aufschluß gibt, 
2. die Nachweise über das Studium, 
3. das Zeugnis über die abgelegte Diplomprüfung, Magisterprüfung oder 
wissenschaftliche Staatsprüfung in Urschrift oder beglaubigter Ab- 
schrift, bei Bewerbern mit einer Abschlußprüfung einer ausländischen 
Hochschule das entsprechende Abschlußzeugnis, 
' die Angabe der Fakultät, bei der das Promotionsverfahren durchgeführt 
werden soll,
	        

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