Full text: Bestimmungen über die Abhaltung von Diplom-Prüfungen an den Fachschulen für Architektur, Ingenieurwesen, Maschinenbau, chemische Technik, Mathematik und Naturwissenschaften (1875)

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1) über den Besitz der in der technischen Maturitätsprüfung 
verlangten Kenntnisse; 
2) über ein dem Umfang der betreffenden Diplomprüfung ent- 
sprechendes erfolgreiches Fachstudium, von welchem im 
Allgemeinen wenigstens Ein Jahr an dem Polytechnikum 
absolvirt sein muss; 
3) über sittliches Betragen. 
8. 4. 
Der Nachweis zu S. 8. Nro. l ist zu liefern durch ein Zeug- 
niss über Erstehung der technischen Maturitütsprüfung oder 
einer der letzteren nach Umfang und Schwierigkeit gleiehkom- 
menden Prüfung, und zwar bei der mathematischen Diplomprü- 
fung in dem Umfang, wie er von den Fachschulen für Mathe- 
matik und Naturwissensehaften, für Ingenieurwesen, für Archi- 
tektur und für Maschinenbau, bei der naturwissenschaftlichen 
Diplomprüfung in dem Umfange, wie er von der chemischen 
Fachschule verlangt wird. 
Zu Nro. 8. Ziff. 2 u. 8 sind die Jahres- oder Semesterzeug- 
nisse vorzulegen. 
S. 5. 
Die Meldungsgesuche sind, versehen mit den (8. 4.) ange- 
führten Belegen, je vor dem 1. Juli jedes Jahres bei der Direc- 
tion der polytechnischen Schule einzureichen, welche im Einver- 
nehmen mit dem Fachschulkollegium über die Zulassung zur 
Prüfung erkennt und die zugelassenen Candidaten zu derselben 
einladet. 
S. 6. 
Vor Beginn der Prüfung ist von jedem zugelassenen Candi- 
daten eine Sportel zu entrichten, und zwar von denjenigen, 
welche die Bedingung mindestens Einjährigen Studiums an der 
polytechnischen Schule erfüllt haben, im Betrag von je 30 Mark, 
von den übrigen, wenn solche ausnahmsweise zugelassen werden, 
im Betrag von je 60 Mark.
	        

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