Full text: Statut für die Diplomprüfungen der Abteilung für Maschineningenieurwesen an der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart (1893)

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je für einen halben Tag unmittelbar‘ vor dem Beginn dieses Prüfungsab- 
schnittes von dem Referenten oder im Falle der Verhinderung desselben 
von dem Korreferenten oder dem Aufsichtsbeamten den versammelten Kan- 
didaten eröffnet und von denselben sofort unter unausgesetzter Aufsicht des 
letzteren bearbeitet. 
Hierbei nehmen die Kandidaten im Prüfungsraum die ihnen von dem 
Aufsichtsbeamten anzuweisendem Plütze in alphabetischer Ordnung ein. 
Das bei der Prüfung erforderliche Schreibpapier wird den Kandidaten 
im Prüfungsraum zur Verfügung gestellt. Alle übrigen Materialien haben 
dieselben mitzubringen. 
8 26. 
Die schriftlichen Axbeiten und Zeichnungen sind am Schlusse eines 
halben Tages beziehungsweise der für ihre Fertigung bestimmten längeren 
Frist von jedem Kandidaten. mit seiner Namensunterschrift versehen dem 
Aufsichtsbeamten zu übergeben. 
Diejenigen Arbeiten, welche nach Ablauf der Losungsfrist noch un- 
vollendet sind, werden in diesem Zustand übergeben. : 
Änderungen nach der Abgabe an den Aufsichtsbeamten sind nicht 
zulássig. 
AnStelle gar nicht gefertigter Losung ist eine Fehlanzeige zu übergeben. 
Der Aufsichtsbeamte hat festzustellen, ob jeder Kandidat zu jeder 
Aufgabe eine Bearbeitung, beziehungsweise eine Fehlanzeige übergeben hat. 
Die abgegebenen Lösungen, beziehungsweise Fehlanzeigen sind von 
dem Aufsichtsbeamten nach vorgängiger Beurkundung der Zeit der Abgabe 
versiegelt. dem betreffenden Referenten zuzustelen, welcher für die Über- 
mittlung an den Korreferenten sorgt. 
N 
3 £T. 
Vor erfolgter Abgabe seiner Arbeiten, beziehungsweise Fehlanzeigen 
darf kein Kandidat den Prüfungsraum verlassen, oder mit irgend einem 
Dritten ohne Vermittlung des Aufsichtsbeamten in mündlichen oder schrift- 
lichen Verkehr treten. 
Nur in dringenden Füllen kann der Austritt eines Kandidaten unter 
angemessener Überwachung gestattet werden. 
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8 28. 
ta festi tt 
Das in 8 27 erwühnte Verbot und die in $ 15 bezüglich der erlaubten 
Hilfsmittel getroffene Bestimmung, sowie das Verbot des unerlaubten Ein- 
verstándnisses zwischen den Kandidaten ist denselben unmittelbar vor Beginn 
der schriftlichen Prüfung mittels Verlesung durch den Aufsichtsbeamten 
besonders einzuschärfen. 
S 29. 
Wahrnehmungen von Übertretungen der in §§ 27 und 28 erwähnten 
Verbote hat der Aufsichtsbeamte unter Wegnahme etwa vorgefundener Hilfs-
	        

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