Full text: Statut für die Diplomprüfungen der Abteilung für Maschineningenieurwesen an der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart (1893)

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Noten über die Befähigungsstufe der Kandidaten mit Stimmenmehrheit Be- 
schluss gefasst wird, 
§ 35. 
Zur Bestimmung der Prüfungszeugnisse dienen folgende Anhaltspunkte : 
1) Für den in $ 13 Ziff. 1 aufgeführten Entwurf oder für die daselbst 
genannte Arbeit, für die in § 14 bezeichneten Fücher, sowie für 
das Zeichnen sind besondere Zeugnisse zu erteilen. 
2) Die für die einzelnen Prüfungsfücher zu erteilenden Noten sind: 
unbrauchbar oder gar nicht gefertigt — 0 
schwach . . . . 
mittelmässig . . . 
mittelmässig bis ziemlich gut 
ziemlich gut‘. . . 
ziemlich gut bis gut 
gui ..... 
gut bis recht gut 
recht gut . . . . 
ausgezeichnet . . . . . . . , 
3) Die Note wird in denjenigen Füchern, in welchen schriftlich und 
mündlich zu prüfen ist, zunächst auf Grund der schriftlichen und 
graphischen Arbeiten unter Berücksichtigung der eingereichten 
Zeichnungen ($ 34) erteilt und dann nach dem Ergebnis der münd- 
lichen Prüfung unter Umständen erhöht oder niedriger gestellt. 
Die Ziffern der letzten Spalte der Zusammenstellung in $ 24 geben 
an, ob die Note des betreffenden Gegenstands einfach oder mehr- 
fach zählt. Die Durchschnittsnote wird erhalten mittels Teilung 
der Gesamtsumme bei Ingenieuren des Maschinenwesens durch 26, 
bei Ingenieuren der Elektrotechnik durch 25. 
Um die Prüfung im ganzen mit Erfolg bestanden zu haben, ist 
erforderlich, dass die nach der Vorschrift Ziff, 4 ermittelte Ge- 
samtdurchschnittsnote mindestens 3,5 und die Durchschnittsnote 
der mehrfach gezählten Fächer wenigstens 4 beträgt. 
In dem Prüfungszeugnis wird die Befähigungsstufe bei einem 
durchschnittlichen Ergebnis der Noten in sämtlichen Prüfungs- 
fächern von 
8,5 bis 4,2 mit Klasse IIIb (zureichend), 
43 , 49 , IIIa (ziemlich gut), 
5 » 96 ,  , IIb (ziemlich gut bis gut), 
5,7 » 6,3 » » IIa (gut), 
84.7 , , Ib (recht gut), 
7,1 u. mehr , ^ Ia (ausgezeichnet) 
bezeichnet. 
Zu den Hauptzahlen binzukommende Brüche werden hierbei auf eine 
Dezimalstelle in der Weise abgerundet, dass fünf Hundertel und weniger 
ausser Berechnung bleiben, alles weitere aber als ganzes Zehntel in Berech- 
nung genommen wird.
	        

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