Full text: Ordnung für die geodätische Diplomprüfung an der Abteilung für Bauingenieurwesen der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart (1906)

— B — 
3 mittelmäßig, 
4 ziemlich gut, 
5 ziemlich gut bis gut, 
6 gut, 
7 gut bis recht gut, 
8 recht gut, 
9 ausgezeichnet. 
Bei der Feststellung der Prädikate sind die Urteile über die 
eingereichten Studienarbeiten mit in Rechnung zu ziehen, 
Das Resultat einer jeden Prüfung wird durch das Mittel aller 
in den Einzelfächern erhaltenen Noten bestimmt. Die Prüfung gilt 
als nicht bestanden, wenn das Mittel unter 3,5 bleibt. 
S 
7. 
Hat der Bewerber die Prüfung nicht bestanden, so wird ihm 
von dem Vorsitzenden der Prüfungskommission mitgeteilt, in welchen 
Gegenständen sie ungenügend ausgefallen ist, und innerhalb welcher 
Zeit sie wiederholt werden kann. 
Die Prüfung darf nur einmal wiederholt werden. Bei einer 
solchen Wiederholung ist die Gebühr aufs neue zu entrichten. 
Wer ohne triftige Entschuldigung am Prüfungstermin ausbleibt, 
oder wer ohne solche Entschuldigung die Prüfung vor ihrem Abschluß 
verläßt, wird erst nach Ablauf eines Jahres zu der Prüfung wieder 
zugelassen. Ist ein Kandidat mehrmals, sei es auch mit Entschuldigung, 
bei der Prüfung vor oder nach ihrem Beginn ausgeblieben, so kann 
ihm die fernere Zulassung versagt werden, 
Wenn ein Kandidat aus triftigen Gründen verhindert wird, in 
die mündliche Prüfung einzutreten, so wird ihm die einbezahlte Prü- 
fungsgebühr abzüglich von 20 Æ zurückerstattet. 
S 8. 
Über die erstandene Vorprüfung und Hauptprüfung werden Zeug- 
nisse ausgestellt, die die Einzelnoten und das Gesamturteil enthalten. 
Als Nachweis der abgelegten vollständigen Diplomprüfung dient 
das Diplom. Es enthält die Beurkundung über die Ernennung des 
Bewerbers zum Diplomingenieur und die Gesamturteile über die Vor- 
prüfung und Hauptprüfung. 
Die Gesamturteile lauten: 
a) Bestanden, 
b) Gut bestanden, 
c) Mit Auszeichnung bestanden.
	        

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